2. Meteore können aus allem möglichen bestehen. Oft ist es tatsächlich Eisen.
3. Meteorit ist der Name für einen Meteor, wenn er auf/in der Erdoberfläche gefunden wird. Quasi als Materialbezeichung. So wie MalachIT.
4. Bislang gibt es keinen Nachweis für die Verwendung von Meteoreisen im keltischen Zusammenhang.
5. Der "Chiemgaumeteor" ist völliger Quatsch. Die Geologen sind sich sicher, dass es keine Einschlagkrater gibt, die von den "Heimatforscher" als solche bezeichneten Bodenmerkmale sind höchstwahrscheinlich eiszeitlicher Natur.
Die Frage der Verwendung von Meteoreisen ist ein moderner Handwerkermythos. Nur weil ein Meteorit findbar ist, verwendbar ist und eine "Verbesserung" darstellt, heißt es nicht, dass das Material auch Verwendet wurde.
(Nur wg. den kommenden Einwänden: Ja, es gibt da eine nichtrostende indische Säule, ja die Inuit verwandten das Material, ja, sie hatten ein Problem, weil die europäische Forscher ihnen das Material "zu Forschungszwecken" abnahmen.)
Aber gerade das Beispiel mit den Inuit zeigt ja das Problem. Mit diesem Beispiel könnte ich auch Meteoreisen für das Paläolithikum fordern.

Die Suche nach Meteroreisen im Fundgut heißt, das Pferd von hinten aufzäumen. Ich hab da was und jetzt suche ich nach Nachweis in der Vorgeschichte.
Und bitte überschätzt die Möglichkeiten der Materialanalysen im Fundgut nicht.
Nur meine zwei Nägel
Thomas