"Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

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"Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon Blattspitze » 21.07.2020 09:25

Eine solche Konzentration dieser Werkzeuge sei hier noch nie entdeckt worden, sagte der Grabungsleiter Nicholas Conard. "Es ist ein regelrechter Werkzeug-Satz."

Die zwischen 14 und 22 Zentimeter langen und bis zu vier Zentimeter breiten Stücke sehen aus wie Meißel, wurden laut Conard wahrscheinlich aber als Multifunktionswerkzeuge benutzt. Vermutlich wurden damit Materialien wie Elfenbein, Holz, Knochen oder Geweih bearbeitet. Absplitterungen und Ausfransungen an den Enden zeigten, dass sie intensiv genutzt wurden.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/arch ... -99-858287
... und hier der Fachartikel :20 :
https://www.bild.de/regional/stuttgart/ ... .bild.html
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Re: "Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon ulfr » 21.07.2020 10:42

Blattspitze hat geschrieben:... und hier der Fachartikel :20 :


"Mit den Meißeln bearbeiteten die Steinzeit-Schwaben [...] vermutlich auch ihre Kunstwerke wie die Venus."

:mammut1: :bleeep: :argh:
Querdenken entsteht, wenn man ein Brett vor dem Kopf hat und nicht mehr geradeaus denken kann. :19:
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Re: "Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon Blattspitze » 21.07.2020 15:38

Hier die Pressemitteilung der Universität Tübingen, da finden sich auch Fotos von allen drei Stücken:
https://uni-tuebingen.de/universitaet/a ... elfenbein/
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Re: "Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon ulfr » 22.07.2020 09:45

Danke!
Punches?
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Re: "Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon Blattspitze » 23.07.2020 09:21

ulfr hat geschrieben:Punches?

Du meinst Punches zur Klingenherstellung? Mit aller Vorsicht bei solchen Betrachtungen aus der Ferne: Nicht auszuschließen, aber angesichts bestimmter Merkmale an Kernen und Klingen, sowie der ebenfalls aus dem Aurignacien stammenden Geweihschlegel für direkt weichen Schlag aus dem Geissenklösterle eher unwahrscheinlich ...
Wie wäre es denn mit Spaltkeilen für Elfenbein, Geweih, Holz ...? Das schwebt den Bearbeitern ja offensichtlich vor. Nach eigenen Erfahrungen mit hölzernen Spaltkeilen beim Stammspalten werden die auch zuallererst am äußersten Ende stumpf, ausgebrochen, bzw. verrundet ...
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Re: "Fund des Jahres" aus dem Hohle Fels

Beitragvon ulfr » 23.07.2020 09:38

Blattspitze hat geschrieben: angesichts bestimmter Merkmale an Kernen und Klingen, sowie der ebenfalls aus dem Aurignacien stammenden Geweihschlegel für direkt weichen Schlag aus dem Geissenklösterle eher unwahrscheinlich ...


Ist mir klar, aber das eine muss ja das andere nicht ausschließen. Wir haben ja auch alles mögliche Gerät in unseren Pöckertaschen.

Aber eine Nutzung zum Spalten organischer Werkstoffe ist sicher naheliegender.
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