Quervernietete Saxgriffe

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Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon Blattspitze » 23.01.2012 15:07

Also Knochen oder Geweih fällt wohl aus, wie auch hier sehr schön zu sehen ist:
http://www.see-online.info/wp-content/u ... eber-1.jpg
Quelle:
http://www.see-online.info/33067/alaman ... -entdeckt/

Daher: Holz und/oder Horn!!
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Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon Bullenwächter » 23.01.2012 16:39

Bei der mehr als 20 cm langen Angel des Saxes dürfte Horn als Material für die Griffhilze auch ausfallen.
Der Tag wird kommen, da wir um zu bewahren, töten müssen!
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Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon Blattspitze » 23.01.2012 16:59

Bullenwächter hat geschrieben:Bei der mehr als 20 cm langen Angel des Saxes dürfte Horn als Material für die Griffhilze auch ausfallen.



Es gibt doch Hörner, die deutlich länger als 20cm sind? Das lange Horn des wilden Ur dürfte auch sehr prestigeträchtig gewesen sein.
Horn lässt sich ja formen
http://de.hornvarefabrikken.dk/pages/we ... leid=69199

und ich hörte sogar einmal vom ver-"schweißen"?

Ansonsten, wie wäre es mit mehreren hintereinandergesetzten verschiedenfarbigen Stücken?
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Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon XorX » 24.01.2012 10:17

@Trebron: vergleich einfach mal den Materialaufwand für beide: der Knauf wird sicher schonmal schwerer sein. Vom Arbeitsablauf her ( mal nur auf Metall bezogen): Ein Blech ist schneller gehämmert, gebogen und verlötet als ein Klützchen geschmiedet, gefeilt, gebohrt, vernietet.

@Blattspitze: Ganze massive Hornstücke wären wohl wirklich fast unmöglich zu der Zeit. Gesteckt halte ich für möglich, auch in Anlehnung an den Sax aus Wünnenberg- Fürstenberg. Der war allerdings früher und hinten genietet.Wie gesagt: interessant ist diese Abhandlung in der Jahresschrift des BHK Kirchheim.
XorX
 

Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon FlintMetz » 25.01.2012 00:06

XorX:
...Saxe und Messer, die gemeißelte Zähne an der Angel haben.


Ich war grad in Neuchatel im Laténium und hab da mal schnell mein Handy gezückt, weil ich mich an diese Schäftungsvariante hier in dem Thread erinnerte und die Bilder als Beispiel das Geschriebene gut verdeutlichen.

7. Jh., Scramasax von Bevaix-Lac de Neuchatel - schönes Stück...
Bild
Bild

Schöne Grüße...

Robert
Dem Retuscheur ist nichts zu schwör...
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Re: Quervernietete Saxgriffe

Beitragvon XorX » 25.01.2012 01:02

Super, danke! Genau darum gehts
XorX
 

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