Fundstelle Dordogne gesucht

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Beitragvon Thomas Trauner » 22.04.2010 08:39

Sikla - eine löbliche Idee. Normalerweise sollten auch bei einer solchen Sammlung Unterlagen vorhanden sein, die zumindest die letzte Herkunft der Objekte dokumentiert. Einlaufbücher z.B. Die sind oft schwer zu lesen, weil handschriftlich oder gar noch in Sütterlin geschrieben.
Ich denke, es kommt insgesamt auf die Fragestellung an. Eine wissenschaftliche Arbeit sollte vollständig sein. Gibt es jetzt aus einer bestimmten Gegend irgendwelche Artefakte, die zwar grob die Herkunft aber keine näheren Angaben (Stratiegraphien etc.) erhalten, sollten diese aufgenommen werden. Ebenso wenn es um ein Thema wie "Die späte Urnenbecherzeit in Heimatmuseum Castrop-Rauxel" geht.

Einfach "Tonne" ist schon ein wenig vereinfacht.
Viel Glück
Thomas
Thomas Trauner
 

Beitragvon KatrinA » 22.04.2010 10:17

@Sikla
Ja, genau diese Publikation meinte ich und die zugehörige Ausstellung. Diese Ausstellung gibt es ja in wiederkehrenden Zyklen. Diesmal ist grade für frühe Zeiten (Fossilien, Stein, Bronze, Eisen, Römer, Frühmi) einiges dabei, aber auch WKII-Archäologie gibt es.

Die Haarnetz-Reko ist zu sehen und sehr schön aufbereitet, man sieht nämlich in der Vitrine sowohl die Reko an einem Gipskopf drapiert als auch den in der Fundschicht (sagt man so?) präparierten Originalfund. Tolle Sache.

Es wäre sicher gerade interessant, mal eine Ausstellung zu konzipieren, die sowohl die Artefakte selber als auch die Umstände einer Sammlung und ihre Einordnung in die historische Praxis der Archäologie thematisiert. Gerade im Kölner RGM gibt es ja auch so eine "artefaktorientierte" Sammlung, die letztes Jahr auch Gegenstand der Sonderausstellung "Europa brennt" war ("Fundort: Kleinasien" und dergleichen :roll:).

Also viel Erfolg bei Deinen Arbeiten!
KatrinA
 

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