Fleisch haltbar machen

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Beitragvon Manu » 28.04.2010 10:04

Leben auf Island keine fleischfressenden Wildtiere, selbst Elstern traue ich zu sich an meinen Steakstückchen zu vergreifen. Ich hab mir nämlich überlegt, das Fleisch bei uns in den Kirschbaum zu hängen, wo viel Luft drankommt, aber die Elstern lugen schon, die Schlingel......auch meine Hauskatze ist keinesfall abgeneigt sich das Stück zu holen.

:sct:
Manu
 

Beitragvon Manu » 28.04.2010 10:10

..Ah sorry, du sagtest "Fisch", ich denk grad nur noch an mein Fleisch. Also bei Fisch, mag das anderst sein... obwohl dieses fischfressenden Vögel, also ich weiß nicht recht ... Vögel sind oft ziemlich schnell.

Kennt da jaemand einen Trick?
Manu
 

Beitragvon Mela » 28.04.2010 10:27

Das Problem hätte man damals wohl relativ locker mit einem Kind und einem Stock lösen können... denke ich.
Wir vergessen das tendentiell gerne - aber die Nahrungsbeschaffung lag ja nicht nur in Erwachsenenhand.

Liebe Grüsse

Mela
Mela
 
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Beitragvon Trebron » 28.04.2010 12:40

XorX hat geschrieben:Also beim modernen Kalträuchern ( so, wie z. B. ein Schwarzwälder Schinken gemacht wird, Temperaturen so um 40° C ) wird eh nur alle 2 - 3 Tage ein kleines Schwelfeuerchen gemacht.... da is nix mit Dauerfeuer auf dem Herd. Dafür hängt ein 2 - 3 kg - Schinken halt so 2 - 3 Wochen im Rauch.
Aber das Aroma :D

XorX


Das kann ich bestätigen !!!
Danke auch nochmal für den Happen Xorx, war sehr gut :D

@ Manu:
hier kannst Du mal etwas stöbern, sehr viel Info über Rauchkonservierung. Betrifft zwar nicht unbedingt das Neolithikum, aber im Grundsatz hat sich da nicht viel geändert.
http://www.grillsportverein.de/forum/ra ... d-wursten/

"Kennt da jemand einen Trick?"

Ja, meine Großeltern hatten einen sogenannten "Mückenschrank".
Da wurden aber keine Mücken aufbewahrt, sondern das darin aufbewahrte Nahrungsmittel vor Fliegen geschützt.
Ein kleines Schränkchen, rundum mit "Fliegendrahtgitter" geschlossen. Da kann der Wind durchpfeifen :D und die "Freßfeinde" bleiben draußen.


LG

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