Ha D Ringkonstruktion - Wofür?

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Beitragvon Chris » 11.03.2008 19:45

also doch ein "Gürtelgehänge" :D

ich freu mich, das es eine sinnvolle Lösung gibt, Hans, und dann auch noch eine so schöne!
solche offenen Fragen können einem schlaflose Nächte bereiten :roll:
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Beitragvon Hans T. » 11.03.2008 19:55

Jau! Ich bin gestern auch wirklich glücklich und entspannt aus'm Museum. War ein richtiges Erfolgserlebnis... :D :D

H.
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Beitragvon Hans T. » 01.04.2008 22:14

So, hier nun die endgültige Version für unsere Museumsdame. Der Bernstein ist nun ein echter Bernstein. Beschafft und auf Mass bearbeitet, inkl. der nachträglichen sehr heiklen Bohrarbeiten zur Durchführung des Blechstreifens, hat ihn Sebastian Krieger aus Regensburg.

Bild

Der Drahtring besteht aus Bronzedraht (Schweissdraht), der Blechstreifen aus dünnerem Bronzedraht (auch aus dem Schweisserbedarf), jedoch zu Streifen gewalzt. Danach geglüht und abgeschreckt.

Wie schon beschrieben, waren Funde vom Magdalenensberg die ausschlagebenden Vergleichsfunde für diese Tragemethode. Ich hab' daraufhin auch andere typische Schmuck- und Amulettfunde dieser Zeitstellung auf diese Weise montiert. Augenperlen mit dieser Montage gibt es tatsächlich, allerdings grössere Exemplare - ich hab halt zwei kleinere genommen. Elisabeth D. wird bei den kommenden Gigs dann ihr Charivari entsprechend ausstatten können....

H.

Bild
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Beitragvon Steve Lenz » 01.04.2008 22:34

Sehr hübsch! Elli wird maulen - sie muß doch jetzt schon kiloweise Bronze spazierentragen! :D
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Beitragvon Hans T. » 01.04.2008 23:29

Nee, nee. Ist selbstverständlich abgesprochen... :wink:
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Beitragvon S. Crumbach » 02.04.2008 07:38

Das sieht echt spannend aus.

Der Sebastian kann in Sachen Schmuck wirklich was - und das auch noch schnell, zuverlässig und preisgünstig :mammut2:
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Beitragvon Chris » 02.04.2008 08:06

Gefällt mir sehr, Hans! =D>

OT:
Ich bin auch schon ganz gespannt auf meine tauschierte Scheibenfibel, die der Sebastian in Arbeit hat :-)
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Beitragvon Nils B. » 02.04.2008 13:26

Ich sach mal: Einfach schön!
Vielleicht ein weiteres Argument, um meine Freundin zu überzeugen doch selbst an diesem Hobby zu partizipieren...
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Beitragvon Steve Lenz » 02.04.2008 14:41

Zeig?ihr doch mal urnenfelderzeitliche Beinbergen, Nils!:uk:
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Beitragvon Nils B. » 02.04.2008 15:31

Na ja, grundlegendes Interesse ist da.
Wenn ich ihr mal eine komplette Skythin unter den Weihnachtsbaum lege, vielleicht... :D
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Beitragvon Chris » 02.04.2008 15:38

also ich würd mich über ein fremdes Weib unter dem Weihnachtsbaum ärgern... ähhhhhh
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Beitragvon Nils B. » 02.04.2008 15:54

Tststs, und ich hab ihn mir verkniffen...
:fisch:
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Beitragvon Dago » 02.04.2008 20:31

Hm der komplete Skythenschmuck könnte bei dem Goldpreis zur Zeit recht teuer werden. :?
Grüsse
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Beitragvon Dago » 02.04.2008 21:05

Hans ich möcht dich nicht beunruhigen, aber der Bernstein "Donut" hat die typischen Stuckturen im inneren wie er bei Pressbernstein üblich ist.
Dabei handelt es sich um Plättchenartige Einschlüsse im inneren des Steines, die sehr Zahlreich sind.
Pressbernstein darf in Deutschland ganz offiziel als echter Bernstein verkauft werden.
Deshalb muss man da sehr Aufpassen.
Grüsse
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Beitragvon Hans T. » 02.04.2008 21:48

Das kannst du auf dem Foto erkennen? Frage: Hat Pressbernstein eine unregelmäßige Oberfläche? Gibts da im Inneren lunkerartige Einschlüsse?

H.
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