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Bildwerksanalyse historischer Kunstwerke

BeitragVerfasst: 07.08.2023 06:44
von Sculpteur
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me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023

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Die eigentlich eher der Kunsthistorik zugeordnete Erforschung von Bildwerken spricht auch stark experimentalarchäologische Fragestellungen (z.B. verwendete Techniken und Werkzeuge zur Herstellung von Bildwerken, angewendeter Stil und gesamtkompositorischer Aufbau uva. an). Damit kann die experimentalarchäologische Auseinandersetzung mit historischen Bildwerken neue Erkenntnisse befördern, die wiederum Synergien z.B. für Weiterentwicklungen in anderen Bereichen wie z.B. der Kunsthistorik liefern können.
Die experimentalarchäologische Auseinandersetzung mit bildwerksgestaltenden historischen Kulturtechniken kann sich insgesamt auch einer reichen Fundgrube spätzeitlicher Resultate (z.B. im Mittelalter oder der Renaissance hergestellter Bildwerke) bedienen, um über die Erforschung z.B. solcher Bildwerke wierderum Rückschlüsse über die Anwendung weiter in der Menschheitsgeschichte zurückliegender Kulturtechniken und deren Entstehung zu gewinnen. Zu "gestalteten Bildwerken" können hier insgesamt z.B. die geometrische Kunst und Handwerkskunst der Steinmetzen des Mittelalters gezählt werden. Über die Auseiandersetzung z.B. mit den geometrisch-zeichnerischen Gestaltungstechniken ("Aufrisstechniken mit Zirkel und Richtscheit") etwa der Steinmetzen des Mittelalters (Epochen: Romanik u. Gotik) lassen sich dabei auch Affinitäten zu künstlerischen und kunsthandwerklichen Gestaltungstechniken im Allgemeinen ableiten. Diese Deckungsgleichheiten können damit als Analysegrundlage rückbesinnend auch auf eine Rekonstruktion historischer Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen angewendet werden.

Beginnen möchte ich dieses m.E. sehr interessante und wichtige Thema mit einer Bildwerksanalyse eines in der oben genannten hinsicht ausagekräftigen Holzschnitts von Albrecht Dürer (d.J.): dieser Holzschnitt (so wie sicherlich noch andere Holzschnitte und andere Werke aus Dürers Werkstatt ist deshalb so aussagekräftig für eine Erforschung des Bildwerksaufbaus, weil es von einer relativ exakt geschnittenen Einrahmung umgeben ist, die Rückschlüsse auf von Dürer angewendete Konstruktions- und Kompositionstechniken zulässt.

Bildwerksanalyse (1):
Der Gesamtkompositorische Bildwerksaufbau von Albrecht Dürers (d.J.) ( 1471 - 1528) „Der Zeichner der Laute (1525):
Für den kompositorischen Aufbau des Bildwerks "Der Zeichner der Laute" (1525) von Albrecht Dürer (d.J.) kann mit relativ großer Wahrscheinlichkeit von einer Quadrat-Grundkonstruktion ausgegangen werden, die in ihrem oberen Bereich „gestutzt“ wurde (siehe noch hochzuladender Bildanhang).
D.H. die angenommene grundlegende Quadratkonstruktion als geometrische Konstruktionsvorlage für den geschnittenen und anschließend gedruckten rechteckigen Rahmen, der das Bildwerk umgibt wurde vermutlich ursprünglich so in kleinere, von der größeren Quadratfigur damit eingefasste Quadratsektoren aufgetteilt, dass die Konstruktion einer Rechteckfigur in einem Proportionsverhältnis möglich wurde, dass mit einer resultierenden Proportion von 7 Quadratgrundseitenlängen : 5 Quadratgrundseitenlängen (bzw. umgekehrt) einer praktikablen Näherungsproportion der Quadratwurzel aus 2 entspricht.


Hintergründe, Wissenswertes und Annahmen zur Proportion 7 : 5

Die Proportion 7 : 5 kann für proportionierende und geometrisch-zeichnerische Aufgaben eines Künstlers als gut alltagsgebräuchliche „Faustformel“ z.B. für die Quadratfigurkonstruktion sowie im allgemeinen für eine verwendbare Näherungslösung für den Proportionszusammenhang (Quadratzwurzel aus 2) : 1 verstanden werden. Näherungslösungen waren z.B. in Mittelalter im geometrischen Bereich durchaus üblich [b5: Minow, 1996]. Die ganzzahlige Proportion 7 : 5, bzw. 5 : 7 ist eine im Zahlenraum der natürlichen Zahlen [vgl. gwiki10] relativ leicht auszumachende Proportion, die sich in ihren Verfielfachungen nach spezifischem Schemata entwickelt:

5 : 7; 10 : 14; 15 : 21; 20 : 28 usw. usf.

Die Proportion 7 : 5 findet ihren direkten Bezug z.B. zu gefundenen altägyptischen Messstäben, auf die sich die naheliegende (jedoch nicht konkret nachweisbare) Verwendung dieser Proportion konkret anwenden lässt (bei einer Streckenkombination von 20 djeba zu 28 djaba, was einer Proportion von 5 : 7 entspräche; Djeba = "Finger", 1 Djeba = ~52,5/28 der alten ägyptischen Königselle (zur alten ägyptischen Königselle im Allgemeinen siehe [b3: Lepsius, 1865] und insbesondere die Anhangstafeln bei Lepsius).
Die Proportion 7 : 5 bzw. 5 : 7 ist auch deshalb eine hervorstechend interessante Proportion, weil sie sich mit einer in 12 gleichlange Teilstrecken aufgeteilten Messschnur (siehe „12-Knotenschnur") [vgl. a2: Gandz, 1930; gwiki6;17] auf Grundlage einer Quadratekonstruktion [vgl. gwiki13, gwiki14] mit einem ursprünglichen Seitenverhältnis von Grundmaßeinheiten von 7 : 7 anwenden lässt [vgl. gwiki2;6;13;14;17].
Mit einer 12-Knotenschnur lässt sich bekanntermaßen auch ein Rechter Winkel erzeugen bei Anwendung der ternären Schnurstreckenproportion 3 : 4 : 5 [vgl. a1: Gandz, 1930; b4: Maor, 2007, b5: Minow, 1996].
(im Folgenden wird der Einfachheit halber von „Schnüren“ gesprochen, obwohl auch z.B. Fäden und dünnere Seile für solche Messaufgaben natürlich in Frage kämen):

mögliche Proportionserzeugungen mit 12-Knotenschnur:
(hier ausschließlich ganzzahlige Proportionen)

als Strecken (hier Strecke a : a1):
1 : 5; 2 : 4; 3 : 3; 4 : 2; 5 : 1

als Strecken (hier Strecke a : a1):
11 : 1; 10 : 2; 9 : 3; 8 : 4, 7 : 5; 6 : 6; 5 : 7; 4 : 8; 3: 9; 2 : 10; 1 : 11

als zusammengeknotete Schnurschlaufe (Viereck-Aufspannung; hier Proportion a : b):
1 : 5; 2 : 4; 3 : 3; 4 : 2; 5 : 1

als zusammengeknotete Schnurschlaufe (Triangulation):
2 : 5 : 5; 4 : 4 : 4; 5 : 5 : 2


Historisches zur 12-Knotenschnur:

Es wird heute stellenweise angenommen, dass bereits die alten Ägypter 12-Knotenschnüre verwendeten, um damit geometrische Figuren zu Messzwecken aufzuspannen: die Meinungen hierzu sind jedoch durchaus geteilt [vgl. a2: Gandz, 1930; gwiki6;17].
Unwiderlegbar ist jedoch der konkrete Nutzen der 12-Knotenschnur um Proportionen zu erzeugen. Die Zwölf-Knotenschnur ist damit im Hinblick auf kleinere, manuell durchführbare Messaufgaben bei relativer Exaktheit der Vermessung auch heute ein bekanntes und gebräuchliches Messwerkzeug (bzw. mit der ternären Streckenproportion 3 : 4 : 5 Vorlage für z.B. Konstruktionen eines Rechten Winkels). Die im Vermessungsvorgang mit einer zur Schlaufe geknoteten 12-Knotenschnur mögliche Messungenauigkeit ist dabei – je nach Messaufgabe und Anwendungszweck – in den meisten Fällen ausreichend. Dies i.d.R. auch dann, wenn z.B. neben den Materialeigenschaften verwendeter Messchnüre (und z.B. Messeile) in der Konstruktion von Quadratfiguren generell noch die Abweichung zwischen dem mathematischen Wert der Quadratwurzel aus 2 [vgl. gwiki13;14] und dem Näherungswert 1,40; der aus der Anwendung einer Knotenschnur im Hinblick auf die Proportion 7 : 5 bzw. 5 : 7 (rechnerisch) resultiert; berücksichtigt werden muss.
Die rechnerische Abweichung zwischen der Quadratwurzel aus 2 und dem Näherungswert 1,40 beträgt:

Abweichung zwischen der Quadratwurzel aus 2 und dem Näherungswert 7 : 5 (Differenzermittlung):

Quadratwurzel aus 2 = 1,4142135624 (gerundet)
7 : 5 = 1,40

Differenz:
1,4142135624 – 1,4 = 0,0142135624 (gerundet)

prozentuale Abweichung:
1,4142135624 = 100%
1,40 = [1,40 : (1,4142135624 : 100)] %
1,40 = 98,9949493661 % (gerundet)

Das Seitenlängenverhältnis von ungefähr (Quadratwurzel aus 2) : 1 entspricht dem heutigen und sehr gebräuchlichen Papierformat DIN-A4 [vgl. gwiki12]. Damit lässt sich die Proportion 7 : 5 ebenfalls (annähernd) auf einen Bogen Papier im Format DIN A4 anwenden, weil:

~29,70 cm : 21,00 cm = 1,4142857143 (gerundet)

und:

~29,70 cm : 1,40 = 21,2142857143 cm (gerundet)

Die Fluchtpunkte in A. Dürers (d.J.) Holzschnitt „Der Zeichner der Laute (1525):

Bei dem Bildaufbau des Holzschnitts „Der Zeichner der Laute (1525)“ aus Dürer’s Werkstatt handelt es sich - wie offensichtlich ist - um eine perspektivische Konstruktion mit ursprünglich einem gewählten bzw. beabsichtigten solitären Fluchtpunkt: bis auf kleine (und bekannte Fehler [vgl. www1: Mißfeldt, www2: Riedelbauch] bei der perspektivischen Konstruktion richten sich in dem Bildwerk nahezu sämtliche hineinkonstruierbaren Fluchtlinien auf einen imaginären Fluchtpunkt aus, der mit dem Mittelpunkt der oben erläuterten in das Bildwerk hineinkonstruierbaren Quadratfigur relativ deckungsgleich ist. Im analysierten Bildwerk befindet sich der Fluchtpunkt auf Höhe der im Bildwerk dargestellten auf der rechten Seite in der Wand fixierten Ringöse, durch die der durch ein Gewicht am Fadenende dargestellte gespannte Faden geführt ist.
Die Ausrichtung der Fluchtpunktlinien und die Orientierung des solitären Fluchtpunkts im Bildwerk sind damit starke Indizien für die oben beschriebene angenommene ursprüngliche Gesamtkompositon des Bildwerks im besprochenen Seitenverhältnis von 7 : 5 resp. 5 : 7 (entspricht der Proportion 1,40 : 1).
Im Umkehrschluss kann deshalb gefolgert werden, dass Dürer den Mittelpunkt der hier angenommenen zuvor konstruierten Quadratfigur und die daraus resultierenden Konstruktionslinien (als Hilfslinien) bewusst für perspektivische Darstellung als Hauptfluchtpunkt im Zentrum der Quadratfigur nutzte, um den grundlegenden Bildwerksaufbau zu komponieren.
Zahlreiche Bildwerke der Renaissance – auch weitere Werke Dürers – lassen die Anwendung einer solchen Bildwerksgestaltung vermuten, was aus verschiedenen Gründen jedoch schwierig bis sehr schwierig (oder auch überhaupt nicht) nachzuweisen ist (siehe hierzu zahlreiche Holzschnitte Dürers): für Dürers Bildwerk „Der Zeichner der Laute“ kann z.B. auch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden ob Dürer etwa Zirkel und Richtscheit (bzw. Lineal) verwendet haben mag um die Grundgestaltung des Bildwerks vorzunehmen oder ob eher etwa auf eine Rasterkonstruktion mit Lineal und Reisschiene o.ä. zurückgegriffen wurde.

Gesamtabmessungen des Werks und daraus resultierende Schlussfolgerungen:
In seiner Veröffentlichung "Underweysung der Messung mit dem Zirkel und Richtscheit in Linien Ebenen und gantzen Corporen", 1 Ausg., gedruckt 1525 bei Hieronymus Andrae in Nürnberg, weitere Ausgaben 1533 und 1538 (Informationen direkt übernommen aus Abbildungsverzeichnis bei [b1: Berghaus-Verlag, 1981, 250] erschien auch Dürers Werk "Der Zeichner der Laute" (1525).
Die Abmessungen des Werks sind bei [b1: Berghaus-Verlag, 1981, 250] (ohne Jahreszahl) mit 13 x 18,2 cm festgelegt.
Aus Dürers Werk „Der Zeichner der Laute“ (1525) sind sehr exakte eindeutige Abmessungen für den ursprünglichen Entwurf, der auf den zu schneidenden Holzrohling als späteren Druckstock übertragen wurde, nicht zu ermitteln, denn verschiedene Faktoren machen dies unmöglich: wesentliche Faktoren sind dabei die Materialeigenschaften des für den Druckstock verwendeten Holzschnitts und des für den Druck verwendeten Papiers. Auch der Feuchtigkeitsgehalt der damals für die Herstellung des Holzdrucks verwendeten Druckfarbe könnte dabei theoretisch eine gewisse Rolle gespielt haben.
Ein weiterer Ungenauigkeitsfaktor liegt in der Abfotografie von verschiedenen Exemplaren von Dürers Holzschnitt (die für die Erstellung dieser Bildwerksanalyse als Grundlage dienten): auch beim Abfotografieren können – je nach verwendeter Kaeramoptik, je nach verwendetem Abfotografierwinkel und je nach für die Abfotografie gewähltem Abstand zwischen Kamera und Bildwerk beim Abfotografieren Verzerrungen der abfotografierten Vorlage entstehen [vgl. gwiki5;15].
Holz und Papier „arbeiten“, d.H. sie verformen sich – je nach Umgebungs-Luftfeuchte, je nach temporärer Holz- und Papierfeuchte und insgesamt in Abhängigkeit von verwendeten Holz- und Papiersorten (auch in z.B. viele Jahrhunderte später erfolgenden Lagerbedingungen) – mehr oder weniger geringfügig bis hin zu stark [vgl. gwiki7;8;9;11].
Somit wären selbst Untersuchungen am Original - z.B. eines Holzschnitts etwa aus der Renaissance – keine Grundlage für absolut exakte Rückschlüsse (im feinen Millimeterbereich) über ursprünglich für z.B. Konstruktion und Bildaufteilung eines historischen Bildwerks verwendete Grundmaße.
Über die Vermessung des analysierten Bildwerks (genauer: des im ursprünglichen Druckstock geschnittenen rechteckigen Rahmens, der das Bildwerk „Der Zeichner der Laute“ (1525) einfasst, sowie die im Bildwerk analysierbaren Fluchtungen von dargestellten Objekten) sind Schlussfolgerungen über die für die ursprüngliche Konstruktion des Bildwerks (Proportionierung und Gesamtbildwerksaufbau) verwendete Grundmaßeinheit möglich.
Allerdings lassen sich solche Schlussfolgerungen ausschließlich als Annäherungen (und damit als Annahmen, bzw. Interpretationen) formulieren.
Bei der Analyse von z.B. Kunstwerken im Hinblick auf die ursprüngliche Verwendung von historischen Grundmaßeinheiten können Differenzen von wenigen Millimetern durchaus eine Rolle spielen und zu falschen Schlüssen führen. Deshalb sind Mutmaßungen über für die Herstellung und Konzipierung von historischen Kunstwerken verwendeten Grundmaßen mit Vorsicht anzuwenden und eher als Annahmen, bzw. Vermutungen zu bezeichnen, sofern keine konkreten Überlieferungen zu solchen Fragestellungen vorliegen.
Über das kurze, in der Abfotografie von Dürers "Der Zeichner der Laute! (1525) aus der (C) Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen (Foto: Colin Reiss) mitabgebildete Lineal (siehe Bildanhang) lässt sich jedoch eine ungefähre Zuordnung zum potenziell für die ursprüngliche Konstruktion des Bildwerks verwendeten Grundmaßeinheit vornehmen, die hier als Vermutung formuliert werden muss:
Aus den der Abfotografie entnehmbaren Abmessungen resultiert, dass ein ursprünglich verwendetes Grundmaß von etwa 1/7 der Breite des Bildwerks und 1/5 der Höhe des Bildwerks – in Anlehnung an vorstehende Theorie – verwendet worden sein könnte, um das Bildwerk grundlegend zu gestalten und auch die Abmessungen des das Bildwerk umgebenden Rahmens damit festzulegen.
Da das Bildwerk mit der Abfotografie der Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen, Foto (Colin Reiss) anahnd von gerundeten Hochrechnungen die sich aus dem in der Abfotografie eingefügten Lineal ergeben, ebenfalls auf die ungefähren Abmessungen von Dürers Holzschnitt "Der Zeichner der Laute" (1525) von ~13 x ~18,2 cm (Breite zu Höhe) festgelegt werden kann (siehe zum Vergleich die vom Berghaus-Verlag festgelegten Abmessungen von 13 x 18,2 cm) Abmessungen [b1: Berghaus-Verlag, 250], würde daraus in Anlehnung an die Theorie vom Verfasser ein potenzielles (vermutetes) ursprünglich von Dürer verwendetes Grundmaß von etwa 2,5 bis 2,6 cm Länge resultieren, weil:

~13 cm : 5 = ~2,6 cm
und
~18,2 cm : 7 = 2,6 cm

Die unterschiedlichen Teiler 5 und 7 dienen hier gleichermaßen als ein weiteres Indiz für die Bestätigung der Theorie des Verfassers.

Das vermutete, von Dürer möglicherweise ursprünglich verwendete Grundmaß zur Gesamtkonzipierung des Bildwerks "Der Zeichner der Laute" (1525) hätte damit längentechnisch eine ungefähre Nähe zum Britischen Zoll (Inch; 1 Inch = 2,54 cm [vgl. gwiki16]) resp. streckentechnisch ähnlich langen anderen Grundmaßen, über die uns heute nicht unbedingt gesicherte weitere informationen vorliegen müssen.
Auch Teilungen oder Vervielfachungen der genannten Abmessungen könnten möglicherweise als ursprünglich von Dürer für die Gestaltung des Bildwerks verwendetes Grundmaß in Betracht kommen.
Angesichts des Wirrwarrs von in der europäischen Geschichte verwendeten Grundmaßen [vgl. b6, b7: Pfeiffer, 1986; gwiki2;3] bleibt die Frage nach dieser interessanten Übereinstimmung mit dem Inch jedoch rein spekulativ und wäre ein Forschungsfeld für entsprechende Experten, solange keine gesicherten Überlieferungen darüber vorliegen, mit welchen Grundmaßen die Werkstatt Dürers (ggf. vorzugsweise) arbeitete, resp. welche Grundmaße in Nürnberg zu Dürers Zeiten Verwendung fanden. Ein wichtiger Aspekt, der dabei ebenfalls zu berücksichtigen ist betrifft die Frage, inwieweit sich Dürer als für Bildungsreisen offener Künstler [b2: Eberlein, 2011] Grundmaßen bedient haben könnte, die aus anderen - ggf. die Renaissance prägenden - Kulturregionen (z.B. Italien oder etwa die Niederlande) gestammt haben könnten: ein historisches Maß für z.B. eine Bildwerksgestaltung "zu entlehnen" ist ganz simpel möglich: Ein Künstler etwa einer Metropole zu Zeiten der Renaissance hätte einfach vor die eigene Haustür treten müssen um in historisch gewachsenem Ambiente (wie es z.B. für das historische Nürnberg der Fall gewesen wäre), verwendete historische Grundmaße z.B. an einem historischen Monument (z.B. messtechnisch) zu ermitteln und damit zu entlehnen.
Auch der Aspekt, ob es möglicherweise eigene Körperabmessungen gewesen sein könnten, die Dürer als Vorlage für Abmessungen bzw. verwendete Grundmaße gedient haben könnten, wäre einer Erörterung wert, die allerdings unmöglich Nachweis finden könnte, jedoch immerhin im Bereich des möglichen stünde.


Sind Aussagen über die zur Konstruktion des Bildwerks verwendeten Gerätschaften möglich?

Diese Anwort kann nur mit relativer Gewissheit beantwortet werden, sofern hierzu keine konkret überlieferten Aussagen existieren sollten (was sich dem aktuellen Wissen des Verfassers entzieht).
Die von Dürer (vermutlich, aber mit großer Wahrscheinlichkeit) verwendete konstruktierende Grundeinteilung des Bildwerks "Der Zeichner der Laute" (1525) entspricht dem, was sich mit Zirkel und Richtscheit, bzw. Zirkel und Lineal) zeichnerisch leicht bewerkstelligen lässt. Jedoch kommt ebenfalls eine Konstruktion unter grundlegender Verwendung eines Reißwinkels in Betracht.


Passt die vermutete geometrische Konstruktion des Bildwerks zum Bildinhalt?

Aus der vom Verfasser formulierten Theorie über Dürers Anwendung einer Quadratfigurkonstruktion zur grundlegenden Bildwerkskomposition resultiert, dass die im Bildwerk dargestellte Art und Weise, Fluchtpunkte an einem ausgewählten Objekt (im Bildwerk ist das besagte Laute) abbildend zu ermitteln, nicht unbedingt zur Art der kompositorischen geometrischen Konstruktion des Bildwerks passt. Von besonderer Bedeutung sind hierbei als Indizien bzw. Argumente die Diagonalen der nach Theorie des Verfassers zugrundegelegten Quadratfigur zu nennen: der gesamte im Bildwerk dargestellte Raum richtet sich wesentlich nach diesen in das Bildwerk einzeichenbaren Diagonalen aus. Es wirkt außerdem abwegig, dass sich in dem Raum, der im Bildwerk "Der Zeichner der Laute" (1525) abgebildet wurde, eine weitere Apparatur (der gleichen Art wie die im Bildwerk abgebildete) befand, die den abzubildenden Raum mit dem dargestellten Künstler sowie seinem Gehilfen und der relativ komplizierten Apparatur zur Erzeugung und Abbildung von Fluchtpunkten wiederum durch perspektivische Punktermittlung mittels aufgespanntem Faden und Durchschau-Rasterfeld abbildete.
Dürers Bildwerk "Der Zeichner der Laute (1525) wirkt aufgrund der starken Ausrichtung des dargestellten Hauptraums wie ein kompositorisch ideal auf die Diagonalen der vom Verfasser als Konstruktionsgrundlage für das Bildwerk angenommenen Quadratfigur ausgerichtete Szenerie. Die im Bildwerk dargestellte Szenerie hätte nach der Theorie des Verfassers damit also theoretisch auch aus der Fantasie heraus von Dürer entworfen worden und schließlich in den Druckstock geschnitten worden sein können: hiermit hätte Dürer dann eine Szenerie künstlerisch interpretiert, die nach Vorgaben dessen, was im Bildwerk eigentlich gezeigt wird (zwei Personen bilden eine Laute mittels eines komplizierten messtechnischen Mechanismus perspektivisch ab) wesentlich abweicht.
Es kann zwar nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die kompositorische Erfassung der im Bildwerk „Der Zeichner der Laute“ (1525) abgebildeten Szenerie zum Zeitpunkt der Entstehung des Kunstwerks mit einer ggf. andersartigen Apparatur perspektivisch erfasst wurde: dann wäre es jedoch sehr verwunderlich (wenn nicht gar tendenziell unmöglich [qed]), dass die mutmaßlich verwendete Apparatur „perfekt“ auf den im Bildwerk abgebildeten Raum eingestellt gewesen wäre (und umgekehrt): dieser Zusammenhang ist zwar technisch möglich, liegt jedoch vom künstlerisch-gestalterischen Aspekt her für einen extrem versierten Künstler wie Dürer - dcer sicherlich ohne Modellvorlage dazu in der Lage war, Gesamtszenerien zu entwerfen - nicht nahe.
Dürer hat bekanntermaßen über verschiedene Arten von Apparaturen zur Abbildung von Perspektive veröffentlicht, [vgl. b1: Berhaus-Verlag, 1981, 212, 213]. Von Dürer sind insgesamt 4 Holzschnitte bekannt, die verschiedene Apparaturen zur perspektivischen Erfassung von Räumen und Objekten behandeln (Bezeichnungen der Bildwerke hier wie nach Berghausverlag): 1: Zeichner der liegenden Frau; Zeichner der Laute; Zeichner des Krugs, Zeichner des sitzenden Mannes.
Theoretisch und auch praktisch ist es vielleicht möglich, eine Apparatur mit gerastertem Durchblickfeld so in einem Raum zu positionieren (der dann entsprechend groß genug sein müsste), dass eine Szenerie wie die im Bildwerk „Der Zeichner der Laute“ (1525) abgebildete auf die von Dürer gewählte Art und Weise erfassbar werden würde: diese möglicherweise tasächlich in Betracht kommende Möglichkeit wäre jedoch zunächst einmal noch zu beweisen. Falls eine solche Möglichkeit in Betracht kommt, wäre wohlmöglich am ehesten von einer gleichartigen (oder ähnlichen) Apparatur zur Bilderfassung (Bildaufteilung und ggf. perspektivische Aspekte einer optischen Erfassung) auszugehen, wie Dürer sie in seinem Holzschnitt "Zeichner der liegenden Frau" (7,6 x 21,2 cm) [Informationen entnommen aus: b1: Berghaus-Verlag, 212] darstellt: die dort dargestellte Apparatur besteht aus einem auf den dargestellten Tisch gestellten Rahmengestell in das vermutlich mit Fäden ein Rasterfeld von offensichtlich gleichmäßig aufgeteilten 6 x 6 = 36 Rasterfeldern durch das der im Bildwerk dargestellte Künstler über einen auf den Tisch gestellten Visierstab das zeichnerische Abbild der vor ihm auf dem Tisch liegenden Frau erfasst: die Szenerie erfasst der im Bildwerk dargestellte Künstler dabei auf einem vermutlich ebenfalls quadratischen Papierbogen mit der gleichen Rasterfeldeinteilung von 6 x 6 = 36 vermutlich quadratischen Rasterfeldern.
Interessant an Dürers Holzschnitt "Zeichner der liegenden Frau ist der im Bildwerk dargestellte techisch bedingte Bezug zur in ewin gleichmäßiges Raster unterteilten Quadratfigur als bilderfassendem Element, die sich vom Grundpinzip her mit der - nach Theorie des Verfassers - von Dürer angewendeten Aufteilung von Dürers Holzschnitt "Der Zeichner der Laute" (1525) wiederholt und einer auch heute noch bekannten und angewendeten kunsthandwerklichen und künsterlischen PRaxis entspricht, Bildaufteilungen vorzunehmen (z.B: für Vergrößerungen und Verkleinerungen eines Bildwerks).
Die Gesamteinteilung des Bildwerks „Der Zeichner der Laute“ (1525) mit ihrem stark geometrischen Bezug entspricht einer für geometrisch-perspektivische Konstruktionen notwendigen bzw. sinnvollen kunsthandwerklichen und künstlerischen Praxis: sie entspricht deshalb nach Einschätzung des Verfassers (aufgrund der genannten Argumente) eher der Gestaltung eines Bildwerks, dass wie ein konzeptionell aus der Fantasie, bzw. Vorstellungskraft heraus entworfenes wirkt.
Bildwerke geometrisch zu "komponieren" ("Aufriss"), eine Praxis die für die Renaissance mit ihrer Rückbesinnung auf die Antike als typisch angesehen werden kann, findet ihre Affinitäten in gewisser Weise auch in der Steinmetzkunst des Aufreissens mit Zirkel und Richtscheit (die teilweise auch heute noch praktiziert wird). Von der Faszination bzw. seinem Interesse für die kunsthandwerkliche und künstlerische Technik, Vermessungsaufgaben (wie z.B. die Bildwerksaufteilung) mit Zirkel und Richtscheit vorzunehmen, die für das Mittelalter und die Renaissance als typisch und stilmitprägend angesehen werden kann, spricht der Umstand, dass Dürer dieser Technik ein eigenes Buch mit dem Titel "Underweysung der Messung mit dem Zirckel und Richtscheyt in Linien Ebenen und ganzen Corporen. (1. Ausgabe gedruckt 1525 bei Hieronymus Andrae in Nürnberg, weitere Ausgaben 1533 und 1538 [Informationen direkt entnommen aus b1: Berghaus-Verlag, 250}.


Fazit und Schlussfolgerungen
Es wirkt insgesamt naheliegend – muss jedoch – weil nicht beweisbar - als Vermutung bzw. Annahme formuliert werden, dass Dürer mit dem Bildwerk „ Der Zeichner der Laute“ (1525) ursprünglich eine größere Bildwerksfläche als Ausschnitt für den imaginären Blick in die dargestellte Künstlerwerkstatt plante, schließlich jedoch aus künstlerisch-kompositorischen Gründen den entsprechenden Bildausschnitt wählte, dessen Darsetllung wir heute Bildwerk mit dem Bildwerk betrachten können. Vielleicht schwebte Dürer aber auch von vorneherein diese spezielle angewendete Art der Bildwerksgestaltung vor und vielleicht fand diese ihre Bendingtheiten auch in der Notwendigkeit, gut zu vervielfältigende Bildwerke zu gestalten, die möglicherweise bestimmte Vorgaben einhalten sollten.
Im Fazit interessant ist, dass die angenommene Bildwerksgestaltung von Dürers „Der Zeichner der Laute“ (1525) kaum zu der in der Szenerie des Bildwerks dargestellten Art und Weise passt, Bildwerke zu gestalten und Perspektivpunkte zu ermitteln: in Dürers Bildwerk werden ein Künstler und sein Gehilfe dargestellt, die Perspektivpunkte für die Darstellung einer Lautenabbildung unter Verwendung eines zurükklappbaren Rahmens mit Rasterung (möglicherweise transluminiszent bespannt oder aber mit einem Raster etwa aus gespannten Fäden versehen) und eines straff gespannten und an bestimmte Orientierungspunkte eines Objekts (hier: die Laute) angehaltenen Fadens ermitteln: Dürers „Der Zeichner der Laute“ (1525) zeigt gesamtkompositorisch jedoch die oben genannten Indizien für eine abweichende, völlig anders geartete Kompositionsweise eines Bildwerks auf. Deshalb kann tendenziell vermutet werden dass Dürers „Der Zeichner der Laute“ (1525) als Bildwerk konzipiert wurde, das bestimmte künstlerische Praxis einer breiteren - künstlerisch interessierten und tätigen Masse zugänglich machen sollte, jedoch in die tatsächlichen Feinheiten und Raffinessen von z.B. Dürers künstlerischer Praxis nicht einweihte.

FUßNOTEN:
[1] Auf Grundlage einer Quadratekonstruktion mit einem ursprünglichen Seitenverhältnis von Grundmaßeinheiten von 7 : 7 (mindestens, aber erweiterbar auf entsprechende Verdopplungen von 14 : 14 bzw. 28 : 28; vermutlich nicht feiner gerastert; über ein Verhältnis von 14 : 14 ist die Konstruktion jedoch kaum nachweisbar: je feiner eine Rasterung über ein Bildwerk gelegt wird, umso mehr "Übereinstimmungen" mit z.B. geometrisch eingezeichneten Linien u.a. ergeben sich automatisch. Damit ist eine immer feiner werdende Rasterung für eine Bildwerksanalyse (ohne weitere stichhaltige Argumente) zwangsläufig kaum aussagekräftig. Deshalb sollte bei geometrischen Bildwerksanalysen jeweils von der kleinstmöglichen "Annahme" ausgegangen werden (Anwendung des Ockham’schen Sparsamkeitsprinzips), um überhaupt Schlussfolgerungen für ein Bildwerk ziehen zu können.

[2] Als natürliche Zahlen werden heuzutage die ganzen positiven Zahlen verstanden: dabei ist es vorherige Definitions- und Einigungssache, ob die Zahl 0 (Null) zu den natürlichen Zahlen gehört oder nicht. Als mathematisches Formelzeichen für die natürlichen Zahlen findet der Großbuchstabe N in einer gestalterischen Sonderausführung Verwendung [vgl. gwiki4]

[3] Die Fluchtung der Fensterbank links im Bildwerk weicht von der korrekten Fluchtpunktkonstruktion ab; siehe hierzu auch www1: Mißfeldt, 2023; www2: Riedelbauch; Zugriff auf beide Quellen 2023])


QUELLEN:

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Aufsätze [a]:
[a1] [Mittelalter: Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins. Band (Jahr) 5 (2000), Heft 1, PDF erstellt am: 05.08.2020, (persistenter Link: http://doi.org/10.5169/seals-165007), ein Dienst der ETH-Bibliothek, Zürich / Schweiz, 2020: Moosbrugger-Leu: Die Schnurvermessung im mittelalterlichen Bauwesen, 2000.

[a2] Quellen und Studien zur Geschichte der Mathematik, Astronomie und Physik; Band/Heft 1, Heft 3, S. 255 - 277; ZDB, ID: 1622754. Verlag Springer, Berlin, 1930] Gandz, Solomon: Die Harpedonapten oder Seilspanner und Seilknüpfer, 1930.

S. 212, 213 (4 Methoden)


Bücher [b]:
[b1] Berghaus Verlag: Meisterwerke der Holzschnittkunst: Abrecht Dürer – Sämtliche Holzschnitte (vollständiges Verzeichnis des Holzschnittwerkes, bearbeitet von Heffels, M.); Verlag Berghaus, Ramerding, 1981
S. 212, 213 (4 Methoden)

[b2] Eberlein, J. K..: Albrecht Dürer. Originalausgabe; 3. Aufl., Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2011

[b3] Lepsius, R.: Die alt-aegyptische Königselle und ihre Einteilung. Aus den Abhandlungen der königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin; Berlin, 1865.

[B4] Maor, E.: The Pythagorean theorem - a 4000-year history. Princeton University Press, New Jersey (USA) / United Kingdom, Oxfordshire, 2007.
...
[b5] Minow, H.: Königselle und Metermaß - Die antiken Längeneinheiten im Zusammenhang: Ein Beitrag zur Metrologie mit sechs Tabellen und zehn Abbildungen (Schriftenreihe des Förderkreises Vermessungstechnisches Museum e.V.). Bd. 22, Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e.V. (Hrsg.), Dortmund, 1996.
S. 7. u. 8

[b6] Pfeiffer, E.: Die alten Längen- und Flächenmasse - Ihr Ursprung, Geometrische Darstellung und arithmetische Werte. Bd. I., Verlag Scripta Mercaturae, St. Katharinen, 1986.

[b7] Pfeiffer, E.: Die alten Längen- und Flächenmasse - Ihr Ursprung, Geometrische Darstellung und arithmetische Werte. Bd. II., Verlag Scripta Mercaturae, St. Katharinen, 1986.

[b8]Wolf, N.: Dürer. Originalausgabe, Benedikt Taschen Verlag, Köln, 1993


[u]deutschsprachige Wikipedia [gwiki]
:[/u]
[gwiki1]:
Bibliografische Angaben für „Albrecht Dürer“
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Online-Artikel aus dem World-Wide-Web [www]:

[www1]
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Autor des Online-Artikels: Riedelbauch, Gilbert; Turnheer, Fritz (Übersetzungsunterstützung)
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Das Copyright für die in der vom Verfasser hier im Themenbeitrag hochgeladenen Abbildung abgebildete Reproduktion von Dürers „Zeichner der Laute“ (1525) - hier im Themenbeitrag Bildanhang 1 (siehe Abbildungsbeschreibungen) - liegt bei:

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Das Copyright für die in der vom Verfasser hier im Themenbeitrag hochgeladenen Abbildung abgebildete Reproduktion von Dürers „Zeichner der Laute“ (1525) - hier im Themenbeitrag Bildanhang 2 (siehe Abbildungsbeschreibungen) - liegt bei:

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Archivierter Aufsatz

BeitragVerfasst: 13.04.2024 04:37
von Sculpteur
Hinweis und Update zum zuvor eingestellten Ersten Beitrag des Verfassers in diesem Thema:
Der Aufsatz ist in die Bibliothek des Albrecht-Dürer-Hauses Nürnberg aufgenommen worden.
Ein Exemplar des betreffenden Aufsatzes von mir als Verfasser (me. Vinzenz Maria Hoppe) ist damit in der Bibliothek der Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung Nürnberg e.V. unter der Inventarnummer 2023/50 archiviert.
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