Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbildern

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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 10.06.2023 17:24

Dokumentation des Vorversuchs zur Nachempfindung eines kleinen Vasenrohlings aus Kalksandstein (Fortsetzung)

- in Anlehnung an altägyptische Vorbilder -

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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (90).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Entfernen des auf der Unterseite des Deckelchen-Rohlings aufstehenden Bossens durch grobes Beschleifen auf einer Hartgesteinsoberfläche.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UL, UR: Kratzschabendes Einschlichten der Unterseite des Deckelchen-Rohlings unter Verwendung der Schieferschindel.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (89).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Detailaufnahme des vom Rohling für den geplanten Vasenkörper abgetrennten Rohling für das geplante Deckelchen des in Herstellung befindlichen Gefäßes aus Baumberger Kalksandstein (als schwerpunktmäßiger Rundkörper, bzw. Radialkörper).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (88).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Erfolgreiche trennschleifende Abtrennung des damit entstandenen Rohlings für das geplante Deckelchen vom damit entstandenen Rohling für den geplanten Vasenkörper unter Verwendung des Trennschleifblatts aus Bambus und feinem Quarzsand als Abrassiv.
Kurz vor der erfolgreichen trennschleifenden Durchtrennung des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein konnte ein "Abknacken" des Rohlings für das geplante Deckelchen riskiert werden, womit die aufzuwendende Trennschleifzeit reduziert wurde.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (87).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Herstellen eines dünnen scharfkantigen Bambusstreifens für den Einsatz als Trennschleifblatt.
Bild OR, UL, UR: Trennschleifende Bearbeitung des Rohlings zwecks Abtrennung des geplanten Deckelchen-Rohlings vom geplanten Vasenkörper am Rohling unter Verwendung des Bambusstreifens als Trennschleifblatt und feinem Quarzsand als Abrassiv (der bisher verwendete handelsübliche Vogelsand mit einer Zusammensetzung laut Angaben des Inverkehrbringers von 93% feinem Quarzsand, 3,5% Juraclacit, 3,5% Muschelgrit).
WARNUNG! Bitte nicht nachmachen! Diese Art der Bearbeitung von Bambusrohr kann extrem gefährlich sein! Bei dieser Art der Bearbeitung von Bambusrohr können am Bambusrohr extrem scharfe und potenziell sehr stark schneidende Bereiche entstehen, wobei die Schnittwirkung teilweise auch durch einzelne, aus dem Bambuskörper herausstehende, sehr feine Bambusfasern entstehen kann. Dadurch besteht am so bearbeiteten Bambusrohr enorme Verletzungsgefahr: Die so hergestellten "Bambusklingen könne sehr feine und sehr tiefe scharfe und stark blutende Schnitte in der Haut entstehen.
Bei dieser Art der Bearbeitung habe ich mich deshaqlb mit entsprechend geeigneten Handschuhen (Schnittschutzhandschuhe bzw, schnittfeste handschueh) geschützt.
Vergleichbar ist die Schnittschärfe von auf diese Art und Weise bearbeitetem Bambhusrohr ggf. mit der Schneidefähigkeit mancher, entsprechend bearbeiteter Papiersorten (an Papier kann man sich unter gegebenen Umständen ernsthafte und sehr schmerzhafte und gefährliche sehr stark blutende Schnittverletzungen zuziehen):
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (86).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Rohlings: Blick (als Seitenansicht) auf den symetrisch angelegten Henckelchenbereih des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (85).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Ausmessen einer Henckelchendicke am Rohling mit einem Bambusstreifen, der wie ein temporär mit dem Daumen fixiertes Streichmaß verwendet wurde.
Bild R: Vorderansicht (bzw. Rückansicht) auf eine der angearbeiteten Anflächungen im Henckelchenbereich des Rohlings.
Als einfache Messapparatur wurde hier ein Streifenabschnitt von Bambusrohr (die Komponente des zuvor hergestellten provisorischen Streichmaßes) verwendet: Fixiert wurde die Abmessung hier jeweils durch einfaches Anhalten und Fixierens des Streichmaßes mit dem Daumen. Anschließen wurde das abgenommene Maß ausmessend mit der Abmessung der Henkelchendicke des symetrisch auf der gegenüberliegenden Seite des Rohling liegenden Henckelchens verglichen: Durch entsprechende Nachbearbeitung der Anflächungen zum Anlegen der Henckelchen konnte die Henckelchendicke so "vermittelt" werden:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (84).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Beschleifen der angelegten Anflächungen im Henkelchen-Bereich des Rohlings mit Schleifspatel und feinem trockenem Quarzsand als Abrassiv.
Bild R: Feines einflächendes Abschaben der Oberflächen der Anflächungen: Die Oberflächen wurden zu den Henckelchen hin leicht seitlich-geschwungen (minimal konkav) angelegt.
Verwendet wurden hier: Ausgeglühtes handelsübliches Kupferplättchen aus CU (weitere Informationen zum Kupferwerkstoff und Materialzusammensetzungen aktuell unbekannt) bei den Abmessungen von 20 x 20 mm bei 1 mm Dicke bzw. Stärke.
Als Abrassiv zum Einsatz kam bei trockener Schleifweise handelsüblicher Vogelsand bei einer Zusammensetzung (laut Angaben des Inverkehrbringers) von 93% feinem Quarzsand, 3,5% Juracalcit, 3,5% Muschelgrit).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (83).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Leicht seitlich verdrehte Ansicht mit Blick auf eine der angearbeiteten Anflächungen zum Anlegen des Henckechen-Bereichs am Rohling.
Bild R: Der feiner angelegte Henckelchenbereich als Seitenansicht mit Blick auf die symetrisch gegenüberliegenden Anflächungen.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (82).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OR: Die Erste feiner ausgearbeitete Anflächung im Henckechenbereich des Rohlings.
Bild UL, UR: Kratzschabende grobe Abtragung von Kalksandsteinmaterials auf der der Ersten Anflächung gegenüberliegenden Seite des Rohlings zum Anlegen einer zweiten, symetrischen Anflächung.
Zum direkten Vergleich mit vorherigen Bearbeitungsweisen wurde das abzutragende Kalksandsteinmaterial und der später dadurch auf der Anflächung stehende Bossen ausschließlich kratzschabend mit dem Bruchstück ("Kern") aus Helgoländer Flint abgetragen (ohne Verwendung eines Klopfsteins):
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (81).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OR: Kratzschabende Einebnung der Anflächung mit einem Bruchstück (quasi "Kern") aus Helgoländer Flint.
Bild UL: Feinbeschabendes Einebnen der Anflächung mit einem kleinen Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild UR: Fein glättendes Beschaben der Anflächung mit der leicht retuschierten Bruchkante eines Naturkiesels.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (80).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Schräg-seitliche Ansicht des auf die Deckfläche gestellten (Upside-Down) Rohlings aus Baumberger Kalksandstein mit seitlicher Ansicht der im geplanten Henckelchenbereichs einseitig grob eingegebneten Anflächung.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (79).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OR: Bearbeitungsstand der Anflächung zum Anlegen der Henckelchen am Rohling als Vorderansicht.
Bild UL: Schrägansicht des Rohlings.
UR: Die Anflächung zum Anlegen der Henckelchen am Rohling als Seitenansicht.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (78).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Abschabendes grobes Einebnen der Anflächung für die Ausformung der Henckelchen unter Verwendung der Schieferschindel.
Bild OR, UL: Bearbeitungsstand des Rohlings.
Bild UR: Weiteres feines Einebnen der Anflächung zum Anlegen der Henckelchen mit dem Klopfstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (77).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Ungefähres Anreissen der Mittenlinie auf der Oberseite (Deckfläche mit Vorbohrung) des Rohlings.
Bild OR: Ungefähres Anreissen der Kontur der anzuarbeitenden Henckelchen.
Bild UL: Der verwendete Naturkiesel.
Bild UR: Entfernen des überflüssigen Bossens mit dem Naturkiesel als Klopfstein und grobes Anlegen der Henkelchen auf einer von zwei symetrisch gespiegelt anzuarbeitenden Seitenbereichen am Rohling.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (76).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, UL, UR: Bearbeitungsstand des Rohlings.
Bild OR: Weitere Feinausarbeitung der Einnutung zwischen geplantem Vasenköper und Deckelchen.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (75).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Rohlings.
Bild OR, UL: Feinausarbeitende Vertiefung der Einnutung am Rohling zwischen geplantem Vasenkörper und noch abzutrennendem Deckelchen.
Bild UR: bis zu diesem Bearbeitungsstand aufgetretener Verschleiß an einer bruchrauhen Kante der Schieferschindel.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (74).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Weitere Feinausarbeitung des taillierten Bereichs am Rohling unterhalb der geplanten Henkelchens und Bearbeitungsstand des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein unter Verwendung der Schieferschindel als Schleifwerkzeug (Bild OL, OR, UL, UR).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (73).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Weitere Feinausarbeitung des taillierten Bereichs am Rohling unterhalb der geplanten Henkelchen.
Bild R: Bearbeitungsstand des Rohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (72).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feinausarbeitung der Einnutung unterhalb des geplanten Vasenrands.
Bild OR: Detailaufnahme der einnutenden Feinausarbeitung unterhalb des geplanten Vasenrands.
Bild UL, UR: Feinausarbeitung des taillierten Bereichs am Rohling unterhalb der geplanten Henkelchen: hierfür wurde teilweise die mit modernen industriellen Mitteln scharfkantig trenngeschliffene Kante der modernen handelsüblichen Schieferschindel verwendet. An dieser kante wurde der am Schiefer auftretende Verschleiss durch Trennschliff bei der Verwendung als Schleifwerkzeug zur Ausformung des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein besonders deutlich. Die Weichheit des Schiefers in der Verwendung als Schleifwerkzeug (ohne Zugabe von Abrassiv) war jedoch von Vorteil für die akzetuierte Bearbeitung des Baumberger Kalksandsteins. Hinzu kam, dass der entstehende dunkelgräuliche Abrieb des Schiefers, der beim Beschleifen des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein auf den beschliffenen Oberflächen entstand, ein praktikabler Marker für die Oberflächenbeschaffenheit der beschliffenen Oberflächen war und damit Bereiche (durch Abriebeinfärbung) markierte, die noch einzuebnen waren.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (71).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Detailaufnahme der weiteren Feinausarbeitung der Einnutung unterhalb des geplanten Vasenrands am Rohling aus Baumberger Kallksandstein (Bild L, R).
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 11.06.2023 18:15

Dokumentation des Vorversuchs zur Nachempfindung eines kleinen Vasenrohlings aus Kalksandstein (Fortsetzung)

- in Anlehnung an altägyptische Vorbilder -

QUELLEN:

Bücher:
Stocks, Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology - Stoneworking Technology in Ancient Egypt, Verlag Routledge; Taylor&Francis Group, London (UK), 2013

deutschsprachicge Wikipedia:
Bibliografische Angaben für „Baumberger Kalksandstein“
Seitentitel: Baumberger Kalksandstein
Herausgeber: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.
Autor(en): Wikipedia-Autoren, siehe Versionsgeschichte
Datum der letzten Bearbeitung: 30. Januar 2023, 21:36 UTC
Versions-ID der Seite: 230378480
Permanentlink: https://de.wikipedia.org/w/index.php?ti ... =230378480
Datum des Abrufs: 15. Juni 2023, 05:35 UTC

Bibliografische Angaben für „Stuckateur“
Seitentitel: Stuckateur
Herausgeber: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.
Autor(en): Wikipedia-Autoren, siehe Versionsgeschichte
Datum der letzten Bearbeitung: 10. Juni 2023, 13:05 UTC
Versions-ID der Seite: 234487202
Permanentlink: https://de.wikipedia.org/w/index.php?ti ... =234487202
Datum des Abrufs: 15. Juni 2023, 05:34 UTC

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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (111).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Grobes Abtragen des verbliebenen Bossens an der Untersiete des geplanten Vasenrands.
Bild R: Feinerer einnutender Beschliff der Unterseite des geplanten Vasenrands entlang der bruchrauhen geraden Kante der Schieferschindel.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (110).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Erzeugen des Hilfsanrisses mit der aufgeschäfteten kupfernen Ziehschablone.
Bild OM: Bearbeitungsstand des erzeugten Hilfsanrisses.
Bild OR: Umfangsbeschabung zum groben Abtragen des am Hilfsanriss entstandenen Bossens an der geplanten Unterseite des Vasenrands durch drehendes Entlangführen des Rohlings an einem entsprechend passenden und geeigneten Bereich des Flintabschlags: Hierfür wurde der Vasenrohling mit der Oberseite auf der verwendeten Schieferschindel positioniert und der Flintabschlag in entsprechender Position auf die Oberfläche der Schieferschindel gedrückt und gehalten.
Bild UL: Bearbeitungsstand der geplanten Unterseite des Vasenrands.
Bild UM: Der unter Verwendung des verwendeten Flusskiesels retuschierte Flintabschlag.
Bild UR: Erneutes Beschaben der geplanten Unterseite des Vasenrands durch drehendes Entlangführen des Vasenrohlings am entsprechend positionierten retuchierten Flintabschlag.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (109).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L, R: Feinbeschabendes Brechen der Fasungskanten am geplanten äußeren Vasenrand (zuvor angelegten Hilfsfasung) an der Außenseite des geplanten Vasenrandes am Vaserohling unter Verwendung der geraden Kante der aufgeschäfteten kupfernen Ziehschablone.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (108).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand der feiner angelegten Fasung an der Außenseite des geplanten Vasenrands.
Bild OR: Anreissen eines Hilfsanrisses unter Verwendung der aufgeschäfteten kupfernen Ziehschablone: Hierfür wurde die ausgeklinkte Unterseite des Schafts aus Hickory, auf den die kupferne Schablone aufmontiert war, an eine gerade Kante der verwendeten Schieferschindel angelegt, die damit als Anschlag diente. Drehendes und damit fein abschabendes Entlangführen der Oberseite des Vasenrohlings an der kupfernen Schablone.Dies wurde bewerkstelligt, indem die Oberseite des Vasenrohlings auf der Schieferplatte als Unterlage positioniert wurde.
Bild UL: Bearbeitungsstand des erzeugten Hilfsanrisses.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Rohlings mit Hilfsanrisse (Unterseite des Vasenrohlings hier oben).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (107).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Weiteres feines beschabendes Anlgenen der Fasung mit der Ziehschablone.
Bild OR, UL, UR: Bearbeitunsgstand des geplanten Vasenrands mit feiner ausgearbeiteter Anfasung.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (106).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Zwischenbearbeitungsstand des grob angelegten Vasenrandes und feines glattschaben des äußeren Vasenrandes m
Bild OL, OM, OR: Der Bearbeitungsstand des grob angelegten Vasenrandes.
Bild UR: Feines Glattschaben des äußeren Vasenrandes und feiner ausarbeitendes Anlegen der Hilfsfläche zur Konturierung des äußeren Vasenrandes (mit feinerer Ausarbeitung einer Fasung (als Hilfsfläche). mit einer geraden Kante der kupfernen Ziehschablone).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (105).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des mit der Ziehschablone profilierend und zirkular umschabend grob angelegten Vaseninnenrandes.
Bild OM: Grober Nachschliff (Einschlichten) der Oberseite des Rohlings am grob angelegten Vasenrand auf der rauhen Kunststeinoberfläche.
Bild OR: Zwischenbearbeitungsstand des grob angelegten Vasenrandes.
Bild UL: Grob nachschabendes Bearbeiten der äußeren Kontur des grob angelegten Vasenrandes mit einem Stück Helgoländer Flint ("Kern).
Bild UM: Feineres Beschleifen des grob konturierten äußeren Vasenrandes.
Bild UR: Zwischenbearbeitungsstand des grob angelegten Vasenrandes.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (104).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Zwischenbearbeitungsstand des mit Leitungswasser abgewaschenen Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (103).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feinere Ausarbeitung der Profilierung mit einem kleinen Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild OR: Erneutes feineres kratzschabendes Nachbearbeiten der Profilierung mit der Ziehschablone.
Bild UL: Erneute feinere Ausarbeitung der Profilierung mit einem Stück ("Kern") von Helgoländer Flint.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (102).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OM: Kratzschabendes Abtragen des Bossens mit einem Stück ("Kern") aus Helgoländer Flint.
Bild OR, UL, UM, UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (101).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild OM, OR: Anreissen eines Umfangsanrisses am geplanten Vasenrand des Vasenrohlings mit dem Anreisser.
Bild UL: Der Anreisser mit in das Kupferplättchen eingebrachten Profilierung, der damit zur "Ziehschablone" wird.
Bild UM: Verwendung des Anreissers als "Ziehschablone" zum Anbringen eines Innenumfangsanrisses mit Profilierung in den Bereich des geplanten Vaseninnenrands des Vasenrohlings.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings mit ertstem Ergebnis der Verwendung der Ziehschablone.
Hergestellt wurde die Profilierung im Kupferplättchen von mir mit einer handelsüblichen Metallfeile.
(Auch heutzutage werden Werksteine aus Baumberger Kalksandstein Erfahrungsgemäß - je nach Region - in der Feinbearbeitung umfangreicher mit entsprechend geeigneten und eigens für diesen Zweck hergestellten "Kratzschabern" bzw. ggf. "Kratzen" bearbeitet (gilt vermutlich auch für andere Arten von Werkstein, z.B. auch für sehr weiche Sandsteine).
Für die hier durchgeführte Anarbeitung des profilierten Anrissess wurde der Anreisser kratzschabend relativ exakt entlang der Längsachse mit dem eingelassenen profilierten Kupferplättchen entlang des geplanten Vasenrands des Vasenrohlings geführt: So entstand nach und nach ein profilierter Anriss, bzw,. eine profilierte Anfasung im geplanten Innenwandungsbereich des Vasenrandes des Vasenrohlings. (Diese Technik der Formgebung ist vom Grundprinzip des Herstellens eines Rundkörpers unter Verwendung von umkreisenden "Ziehschablonen" vergleichbar mit den noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts ausgiebig praktizierten "Gipsziehens" (Profilieren) im Stukkateurhandwerk. Das Gipsziehen bzw. Profilziehen in Gips stellt eine allmählich in Vergessenheit geratende Bearbeitungstechnik von abbindendem Gips dar, die nur noch selten beherrscht wird und auch heute elementarer Bestandteil der Stukkateursausbildung ist.)
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (100).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feine kratzschabendes Nacharbeiten und keilnutförmiges Einnuten im Bereich des Umfangsanrisses des Vasenrohlings mit dem Anreisser / Schaber.
Bild OM, OR, UL: Bearbeitungsstand des Rohlings.
Bild UM: Kratzschabende Feinbearbeitung der Umfangsfläche des geplanten Vasenrands des Vasenrohlings unter Verwendung des Anreissers / Schabers.
Bilr UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings im Bereich des geplanten Vasenrands.
Hierfür wurde der Anreisser / Schaber steil aufrecht gehalten und mit dem Kupferplättchen als Arretierung an der Kante Schieferschindel gehalten, die als Unterlage diente (annähernde 90°-Winkelung zur Oberfläche der Schieferschindel als UInterlage). Anbgehalten wurde der Anreisser / Schaber in einem relativ glatten Eckbereich der Schieferschindel: Durch heranführen und Drehen entlang des arretierten Anreissers / Schabers wurde in einer Feinbearbeitung Material von der umlaufenden Außenkante des geplanten Vasenrandes des Vasenrohlings abgetragen und leichte Korrekturen an der annähernden Kreisförmigkeit im Bereich des geplanten Vasenrandes vorgenommen.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (98).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Detailaufnahme der nachreissenden bzw. nachschabenden Verwendung des Anreissers aus Hickory-Rundstab mit eingelassenem Kupferplättchen zur scharfnutigen Ausformung der keilnutförmigen Einnutung am Umfangsanriss (Keilnutgrund hier = Anrissgrund) am Vasenrohling aus Baumberger Kalksandstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (98).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feineres Ausschleifen der Einnutung entlang einer Kante der verwendeten Schieferschindel.
Bild OM: Erneutes Nachreissen des Umfangsanrisses.
Bild OR: Mit Flintabschlag kratzschabende Anfasung der geplanten Abrundung oberhalb der Einnutung zwischen Umfangsanriss und zur Außenwandungsfläche hin.
Bild UL, UM, UR: Erneutes Nachreissen des Umfangsanrisses und damit feine Ausarbeitung der angelegten Einnutung (mit dem Anreisser aus Hickory-Rundstab mit eingelassenem Kupferblättchen); mit leichten Korrekturen der Kreisrundförmigkeit des Umfangsanrisses.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (97).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings
Bild OM: Grobbeshcleifendes Anlegen der Einnutung im Sockelbereich das Vasenrohlings.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild UL: Nachreissen des Umfangsanrisses im Sockelbereich des Vasenrohlings mit dem Anreisser.
Bild UM: Kratzschabendes Einebnen des entstandenen Bossens mit einem Stück Flint ("Kern").
Bild UR: Kratzschabende feinere Ausarbeitung im BEreich des Umfangsanrisses und grobes Anlegen einer umlaufenden keilnutförmigen Vertiefung.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (95).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Der hergestellte Anreisser / Schaber aus Hickory-Rundstab und Kupferplättchen.
Bild OR, UL: Anreissen der Umfangslinie im Sockelbereich des Vasenrohlings.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Eingelassen wurde das Kupferplättchen in ein Ende des Drumstick-Abschnitts unter Verwendugn des Federmessers eines handelsüblichen Taschenmessers: Da die Einnutung von mir seitlich leicht unterschnitten wurde, konnte das Kupferplätchen in die Aussparung eingeschoben und verpresst werden (hierfür habe ich eine moderne Rohrzange verwendet). An der Unterseite des herzustellenden Anreissers / Schabwerkzeugs wurde ein Bereich vom Holz ausgespart (Ausklinkung) und relativ plan geschnitzt, damit es als Fiyxierung (Anschlag) und gleichzeitige Auflagefläche (Arretierung) auf einer Ebenen Fläche mit relativ rechtwinkliger Kante diesen konnte. Zum Anreissen wurde der Vasenrohling auf einen relativ ebenen Eckbereich der verwendeten Schieferschindel gelegt, so dass der Anreißer (als Strichmaß) entsprechend in Anschlag an der scharfwinklig geschnittenen KAnte der Schieferschindel gebracht werden konnte: so konnte durch Heranführen gleichmäßiges Drehen des Vasenrohlings entlang des Anreissers ein sehr exakter Umfangsanriss an den Vasenrohling angelegt werden ("abrollendes" Anreissen):
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (94).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand der Unterseite (Standfläche) des Vasenrohlings
Bild UM: Feinerer Beschliff der Unterseite (Standfläche) des Vasenrohlings.
Bild OR: Bearbeitungsstand der Unterseite (Standfläche) des Vasenrohlings.
Bild UL, UM: Vasenrohling und Deckelchen-Rohling.
Bild UR: Der auf den Vasenrohling aufgelegte Deckelchen-Rohling.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (93).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Weiterer grobbeschliff der Unterseite des Vasenrohlings auf der Oberfläche des Pflastersteins.
Bild OM, OR: Brechen und Abrunden der Verbindungskante zwischen geplanter Standfläche und geplanter Außenwandung des Vasenrohlings auf den naturrauhen Oberflächen der Schieferschindel.
Bild UL, UM, UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (92).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Unterseite (Standfläche) des Vasenrohlings mit aufstehendem Bossen vom Abknacken des Rohlings für das Deckelchen.
Bild OM: Grober Beschliff der Unterseite (geplante Standfläche) des Vasenrohlings auf der Oberfläche des Pflastersteins.
Bild OM: Berarbeitungsstand des Rohlings mit grob beschliffener Unterseite des Rohlings.
Bild UL: Abschabende Feinbearbeitung der Unterseite (geplante Standfläche) des Vasenrohlings unter Verwendung der gerade geschnittenen Kante der Schieferschindel.
Bild UM: Bearbeitungsstand der Unterseite (geplante Standfläche) des Vasenrohlings.
Bild UR: Weiterer abschabender und Einschlichtender Feinbeschliff der Unterseite (geplante Standfläche) des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (91).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Weiterer grober Beschliff der Unterseite des Deckelchens.
Bild OR, UL, UR: Bearbeitungsstand des Deckelchens.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 15.06.2023 11:10

Dokumentation des Vorversuchs zur Nachempfindung eines kleinen Vasenrohlings aus Kalksandstein (Fortsetzung)

- in Anlehnung an altägyptische Vorbilder -

Hinweis: Bild und Bildbeschreibung Nr. 113 sind versehentlich als direkt im Beitreag angezeigt von mir gespeichert worden. (aktuell lässt sich nicht klären, ob sich dies rückgängig machen lässt. Bild 113 und dazugehörige Bildbeschreibung also bitte im Zusammenhang mit der lofischen Abfolge der hochgeladenen Bilddateien berücksichtigen.

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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (131).
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Bild L: Kratzschabende feine Bearbeitung der Umfangsfläche des Deckelchen-Rohlings mit gerader Kante der kupfernen Ziehschablone.
Bild R: Feines Nachbeschleifen der Umfangsfläche des Deckelchen-Rohlings: durch diesen Bearbeitunsgschritt konnten leichte Oberflächenunebenheiten entfernt werden. Die nach angewendetem Abrollen des Rohlings vor Abtrennung des Deckelchen-Rohlings noch vorhandene Abweichungen von der angestrebten möglichst kreisrunden Form des Deckelchen-Rohlings konnten so im Rahmen der manuellen Möglichkeiten nach Augenmaß entfernt werden.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (130).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (129).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Vasenrohlings aus Baumberger Kalksandstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (128).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings: hier deutlich sichtbar die im Hinblick auf Symetrie entstandene Abweichung zwischen zuvor eingebrachter Bohrung und mit verwendeter kupferner Ziehschablone eingebrachtem Anrisses, die im weiteren Verlauf des Herstellungsprozesses der Vase ausgeglichen werden musste.
Bild OR, UL; kratzschabendes Abrunden des unteren angelegten Vasenrands mit Flusskiesel.
Bild UR: Bearbeitungsstand der Oberseite des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (127).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild OM, OR: Kratzbeschabendes Abrunden des oberen äußeren Vasenrands mit Flusskiesel.
Bild UL, UM, UR: Bearbeitungsstand der Oberseite des Vasenrohlings mit angelegtem Vasenrand und Bearbeitungsstand des Rohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (126).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Kantenbrechen der Fasenkanten und feine kratzschabende Nachbearbeitung des unteren geplanten Vasenrands mit dem Kupferplättchen.
Bild OM: Fein beschleifende Abrundung der Unterseite des unteren geplanten Vasenrands auf der naturbruchrauhen Oberfläche der verwendeten Schieferschindel.
Bild OR: Feine kratzschabende abrundende Nachbearbeitung des oberen Vasenrands mit dem Stück Helgoländer Flint.
Bild UL, UM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild UR: Weitere abrundende feine Ausarbeitung des oberen Vasenrands mit dem Stück Helgoländer Flint.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (125) .jpg
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feine kratzschabende Ausarbeitung der im bauchigen Sockelbereich des Vasenrohlings eingebrachten umlaufenden Einnutung mit Kupferplättchen.
Bild OM: Einbringen einer weiteren, parallel zur Ersten verlaufenden Einnutung im bauchigen Bereich des Sockels des Vasenrohlings zum Anlegen und Ausformen eines umlaufenden Zierstabs.
Bild OR: Weitere kratzschabende Ausformung des Zierstabs bei Anschlag des Vasenrohlings am Kratzschaber aus Eschenholz.
Bild UL: Feine kratzschabende Ausarbeitung der zweiten Einnutung und Nacharbeitung des angearbeiteten Zierstabs mit einem der verwendeten Kupferplättchen.
Bild UM: Feine fasenkantenbrechende Ausformung der Henkelchenform des Vasenrohlings in Umfangsrichtung. mit kleinem Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild UM: Feine kratzschabende Nachbearbeitung der Henkelchenform mit dem zuvor als Ziehschablone verwendeten Kupferplättchen.
Um die zweite Einnutung zur Ausformung des Zierstabs im bauchigen Bereich des Vasenrohlings zu bewerkstelligen, wurde der Kratzschaber aus Eschenholz mit dem nicht mittig zur Kantholzstärke verankerten Kupferstift als Kratzschabspitze wieder gewendet und entsprechend justiert.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (124).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand im Sockelbereich des Vasenrohlings aus Baumberger Kalksandstein mit scharfnutiger mittels Kratzschaben eingebrachter Einnutung:
Die Formgebung und Ausarbeitungsqualität der Einnutung kann sowohl mit einer eingehauenen (bzw. "eingemeisselten") als auch mit einer abgedrehten Einnutung (hergestellt z.B. auf einer einfachen Drehbank) verwechselt werden. Die für die Einarbeitung der Einnutung verwendete handwerkliche Methode kann jedoch eher als eine "abrollende" Bearbeitungsweise bezeichnet werden.
Im Gesamtergebnis z.B. dieser Bearbetiungstufe des Vasenrohlings wird damit deutlich, dass es bei der Bewertung altägyptischer Artefakte aus Weichgestein in Vasenform oder in Form andersartiger Rundkörper durchaus zu Fehleinschätzungen und Falschinterpretationen über potenziell angewendete Herstellungsweisen der alten Ägypter kommen kann. Gleiches gilt für weltweite historische Funde aus Werkstein, die wie abgedrehte Werkstücke wirken können, dies aber potenziell nicht sind.
Um beurteilen zu können, ob es sich bei Artefakten mjit Rundform tatsächlich um (stellenweise) abgedrehte Objekte handelt, bedarf es der Berücksichtigung verschiedenster Parameter wie z.B. der Oberflächenbeschaffenheit.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (123).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OM, OR, UL: Feinausarbeitung der Einnutungen des Zierstabs mit Kupferplättchen.
Bild UM: Kratzschabendes Anlegen eines Umfangsanrisses mit dem Kratzschaberbei am Eschenholz angeschlagenen Rohling.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Rohlings mit Umfangsanriss im bauchigen Sockelbereich des Vasenrohlings.
Die passgenaue Justierung des aus dem Kratzschaber aus Eschenholz herausragenden Kupferstift konnte unkompliziert durch einfaches Verbiegen mit der verwendeten Wasserrohrzange erzielt werden. Durch entsprechendes plattdrücken bzw. kaltes Umformen der Spitze des Kupferstifts konnte die Formgebung der mit dem Kratzschaber erzeugten, die Rundform des Vasenrohlings umlaufenden Einnutung gezielt gesteuert werden.
Das Eschenholz wurde dabei für das Kratzschaben wie ein Anschlag verwendet an den der Rohling während des drehenden Vorbeiführens am Kratzschaber quasi relativ fix arretiert wurde: Mit entsprechender Fingerfertigkeit war es so möglich, eine relativ kreisrunde Umfangseinnutung am Vasenrohling im ausgewählten Bereich vorzunehmen, die im Erscheinungsbild den Charakter einer auf einer Drehbank abgedrehten Formgebung erzeugt:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (122).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Erneute feine kratzschabende Nachbearbeitung der Einnutungen des Zierstabs mit Kupferplättchen.
Bild OM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings im Bereich des Zierstabs.
Bild OR, UL, UM: Feine beschleifende Ausarbeitung der Einnutungen des Zierstabs an geraden bruchrauhen Kanten der Schieferschindel.
Bild UR: Erneute kratzschabene Feinausarbeitung der Einnutungen des Zierstabs mit Kratzschaber aus Eschenholz.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (121).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Feine Nachbearbeitung der Einnutungen des Zierstabs mit Kupferplättchen.
Bild OM, OR, UL, UM: Kratzschabende Feinausarbeitung der Einnutungen des Zierstabs.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings im Bereich des ausgearbeiteten Zierstabs.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (120).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild OR: Feine beschleifende Ausarbeitung der umlaufenden Einfalzung zum Ausarbeiten der Unterseite des Vasenrands des Vasenrohlings unter Verwendung einer bruchrauhen geraden Kante der Schieferschindel.
Bild UL, UM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings im oberen Bereich (Vasenrandbereich).
Bild UR: Detailaufnahme Höder im Eschenholz verankerten Kratzschabenden und am aus dem Holz herausragenden Ende mit einer Wasserrohrzange plattgedrückten Kupferrundstabs.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (119).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild OM, OR: Weitere kratzschabende Bearbeitung zum Ausarbeiten der geplanten Hilfsfläche für die Ausarbeitung des unteren Vasenrands des Vasenrohlings mit scharfnutiger Einnutung am Falzgrund.
Bild UL: Umlagerung des Kratzschabers auf der Schieferschindel durch einfaches Umdrehen des Holzes.
Bild UM: Bearbeitungsstand der Oberseite des Vasenrohlings im Vasenrandbereich nach Anlegen einer weiteren umlaufenden scharfnutigen Einnutung etwas oberhalb des am unteren Vasenrand angearbeiteten scharfnutigen Falzes.
Bild UR: Weitere kratzschabene feinere Ausarbeitung der Zweiten, parallel zur Ersten Einutung angelegten Einnutung am unteren Vasenrand des Vasenrohlings zur Ausarbeitung eines umlaufenden Zierstabs.
Der Kupferstift wurde von mir nicht mittig zur Lattenstärke des Eschenholzes eingesetzt; so entstanden durch Wenden und Auflagern des Kratzschabers auf der Schieferschindel zwei verschiedene mögliche Höhenjustierungen der Kratzschabspitze: So war es möglich, kratzschabend einen am unteren Vasenrand des Rohlings umlaufenden annähernd halbrunden Zierstab zwischen geplantem unterem Vasenrand und geplanten Vasenhenkelchen am Vasenrohling anzulegen und feiner auszuarbeiten.
Das Eschenholz wurde dabei für das Kratzschaben wie ein Anschlag verwendet an den der Rohling während des drehenden Vorbeiführens am Kratzschaber quasi relativ fix arretiert wurde: Mit entsprechender Fingerfertigkeit war es so möglich, eine relativ kreisrunde Umfangseinnutung am Vasenrohling im ausgewählten Bereich vorzunehmen, die im Erscheinungsbild den Charakter einer auf einer Drehbank abgedrehten Formgebung erzeugt.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (118).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Rohlings mit an der angelegten Unterseite auf der Hilfsfläche noch anstehendem entstandenem Bossen.
Bild OM, OR: Weitere kratzschabende Bearbeitung des Vasenrohlings zum Ausarbeiten der Unterseite des Vasenrands des Vasenerohlings.
Bild UL: Erneutes Entfernen von entstandenem anstehendem Bossen mit dem Flintstück ("Kern").
Bild UM: Feineres Entfernen von noch andstehendem Bossen und Nacharbeiten des geplanten unteren Vasenrands mit dem kleinen Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (117).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Kratzschabendes Abtragen von Kalksandsteinmaterial (Umfangsabschabung) am Vasenrohling und so erzeugtem vertiefen der Einnutung entlang des Hilfsanrisses des geplanten unteren Vasenrands.
Bild M: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings mit Einnutung zum ANlegen des geplanten unteren Vasenrands.
Bild OR: Abtragen des entstandenen Bossens unter Verwendung eines Stücks ("Kern") von Helgoländer Flint).
Bild UL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings.
Bild UM: Weiteres kratzschabendes Abtragen von Kalksandstienmaterial und Vertiefung der Einnutung zur Ausarbeitung des unteren Vasenrandes mit dem Kratzschaber.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrtohlings.
Für das kratzschabende Anlegen und die Vertiefung der Einnutung wurde der Vasenrohling mit der Oberseite auf die verwendete Schieferschindel gedrückt und unter seitlichem Druck drehend am Kratzschaber entlanggeführt, während der Kratzschaber gleichzeitig in einer annähernd linearen Hin- und Herbewegung unter Druck am Vasenrohling entlangs geführt wurde, wodurch es zu eiunem Abtrag von Kalksandsteinmaterial kam (kann hier nur ansatzweise demonstriert werden, weil ich mit der anderen Hand das Smartphone zum Fotografieren gehalten habe).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (116).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OM: Herstellung des Kratzschabers.
Bild OR, UL, UM: Herstellung des Hilfsanrisses.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings mit Hilfsanriss.
Hergestellt wurde der Kratzschaber, der aucn als Anreisser - wie ein Streichmaß - verwendet wurde) unter Verwendung einer Wasserrohrzange. Das in das Eschenholz gedrückte Ende des Kupferrundstababschnitts wurde zuvor mit der Wasserrohrzange stellenweise platt- und breitgedrückt, umj den "Kupferstift" Halt im mit der Aale eines handelsüblichen Taschenmessers vorgebohrten Eschenholz zu geben. Das aus dem Eschenholz herausragende Kupferstabende wurde mit der Wasserrohrzange entsprechend zurechtgebogen. Zur Ausformung einer plattgesdrückten scharfkantigen, den Baumberger Kalksandstein schabenden Spitze wurde das äußerste Ende des Kupferstabs mit der Wasserrohrzange plattgedrückt. Für den Anreissvorgang wurde der Kratzschaber in der Verwendung als Anreisser auf der verwendeten Schieferschindel frei beweglich positioniert. Erzeugt wurde der Anriss am mit der Oberseite auf die Schieferschindel gedrückten Vasenrohling durch drehendes Entlangführen des Vasenrohlings an der Schabspitze des Anreissers bei gleichzeitiger zeitweiser Bewegung des Anreissers (relativ linear ziehend und schiebende Hin- und Herbewegung):
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (115).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Abrollspuren pulverisierter Kohletabgletten an den Umfangsflächen ("Laufflächen") des Vasenrohlings als Markierungenn und Überprüfung der Exaktheit der Rundform.
Bild R: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings mit Spuren der Pulverabfärbung.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (114).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Weiteres Abrollen des Vasenrohlings auf der mit feinem Quarzsand bestreuten glatten Oberfläche des Ibbenbürener Sandsteins.
Bild OM: Weiteres Abrollen des Vasenrohlings auf der vom feinem Quarzsand befreiten glatten Oberfläche des Ibbenbürener Sandsteins.
Bild OR: Stellenweises Nachbeschleifen der Umfangsfläche (quasi Lauffläche) des Vasenrands am Vasenrohling.
Bild UL: Erneutes Einreiben der glatten Oberfläche des Ibbenbürener Sandsteins mit beim Einreiben pulverisierten Kohletabletten.
Bild UM: Abschaben des überschüssigen Pulvers der zerriebenen Kohletabletten mit einem selbst hergestellten Bambusstäbchen.
Bild UR: Weiteres Abrollen des Vasenrohlings zwecks Markierung auf der mit dem Pulver der zerriebenen Kohletabletten frisch geschwärzten glatten Oberfläche des Ibbenbürener Sandsteins.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (113).
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Bild OL: Der erneut für den kurbelnden Feinbschliff im genässten Quarzsand vorbereitete und erneut auf den Kurbelbohrergriff aufgeschäftete Vasenrohling und der in ein hohes schlankes Gefäß befüllte verwendete genässte feine Quarzsand.
Bild OM: Kurbelnder Feinbeschliff und damit einhergehende Reinigung des aufgeschäfteten Vasenrohlings im genässten feinen Quarzsand.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings nach kurbelndem Feinbeschliff im genässten Quarzsand und nach Abwaschen mit Leitungswasser.
Bild UL: Vorbereitung des erneuten Abrollens des Vasenrohlings auf der mit dem Pulver der pulverisierrten Kohletabletten eingeriebenen und stellenweise mti Abrieb von Baumberger Kalksandstein bedekcten glatten Oberfläche des Stücks Ibbenbürener Sandstein und Bearbeitungsstand von Vasenrohling und Deckelchenrohling.
Bild UM: Erneutes Abrollen des Vasernrohlings auf der präparierten Oberfläche des ibbenbürener Sandsteins.
Bild UR: Vasenrohling mit durch erneutes Abrollen erzeugten Oberflächenabtragungen und damit gleichzeitig erzeugten Markierungen.
Das Bearbeitungsergebnis des Abrollens des Vasenrohlings auf dem ibbenbürener Sandstein mit dadurch nachgerbeiteten Umfangsflächenbereichen am Vasenrohling, die gleichzeitig als neuerliche Markierung von Umfangsflächenbereichen dienten, konnten so als Orientierungspunkter (quasi als eine Art Hilfsanrisse, bzw. neuerliche Anfasungen bzw. Hilfsflächen verwendet werden. gleichzeitig gab die erneute "markierende" Abrollung des Vasenrohlings auf dem Ibbenbürener Sandstein Auskunft über den Bearbeitungsstand des Vasenrohlings in puncto bisher erzielter Exaktheit der Herstellung der Rundform.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (112).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Abrollende Feinbearbeitung des Vasenrands (Bearbeitung des Umfangsbereichs des Rohlings als quasi "Lauffläche") auf der rauhen Oberfläche des Kunststeins.
Bild OM: Vorbereitung des Trockenbeschliffs des Vasenrandbereichs des Vasenrohlings mit dem feinen Quarzsand.
Bild OR: Drehender Trockenbescchliff des Vasenrandbereichs des Vasenrohlings im in ein enges Gefäß gefüllten Quarzsand.
Bild UL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings nach Trockenbeschliff.
Bild UM: Drehender Nassbeschliff des Vasenrandbereichs des Vasenrohlings im genässten Quarzsand.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings nach Nassbeschliff.
Zuletzt geändert von Sculpteur am 24.07.2023 10:00, insgesamt 30-mal geändert.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 17.06.2023 11:46

Documentation of the preliminary test to reproduce a small vase blank made of sand-lime brick (continued)

- based on ancient Egyptian models -

QUELLEN / SOURCES:

Bücher:
Stocks, Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology - Stoneworking Technology in Ancient Egypt, Verlag Routledge; Taylor&Francis Group, London (UK), 2013 (siehe [B1]).

YOUTUBE / VIDEOS:
Youtubekanal / Youtubechannel: Scientists against Myths
Kanalbetreiber / Creator: Scientists against Myths
Copyright: Scientists against Myths u. ggf. andere (siehe Angaben der scientists against Myths in der Videobeschreibung)
Videotitel: Making a stone vase with primitive tools: Lost Ancient High Technology
Datum und Zeitpunkt des Abrufs / Version: 03.07.2023; 07:50 Uhr MEZ
Link zum Video: https://youtu.be/dC3Z_DBnCp8
Videolänge: 00:05:39
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Inhalte werden überarbeitet und Bilddateien nach Ypoutube verlinkt, was entsprechende Zeit in ANspruch nehmen wird (Stand dieser Mitteilung 22.01.2024); bitte Geduld.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (151).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Weitere kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit Flusskiesel.
Bild OM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings an der Oberseite mit kratzschabend erweiterter Bohrung und erstem Anlegen des Vaseninnenrands.
Bild OR: Weitere kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit Flusskiesel.
Bild UL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings an der Oberseite mit kratzschabend erweiterter Bohrung und erstem Anlegen des Vaseninnenrands.
Bild UM: Weitere kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit dem Flusskiesel.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings an der Oberseite mit kratzschabend erweiterter Bohrung und erstem Anlegen des Vaseninnenrands.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (150).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Teilweise wurde der Flusskiesel wie eine Aale, bzw. wie ein Bohrer verwendet:
Bild OL: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings nach kratzschabender Erweiterung des Bohrungsrands mit Flusskiesels.
Bild OM: Kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit Flusskiesel.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings an der Oberseite mit kratzschabend erweiterter Bohrung und erstem Anlegen des Vaseninnenrands
Bild UL: Weitere kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit Flusskiesel.
Bild UM: Bearbeitungsstand des Vasenrohlings an der Oberseite mit kratzschabend erweiterter Bohrung und zusätzlicher Vertiefung im Bereich des angelegten Vaseninnenrands
Bild UR: Weitere kratzschabende Erweiterung des Bohrungsrands mit dem Flusskiesel.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (149).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Vasenrohling, Kratzschaberschaft aus Hickoryholz und Splitt
Bild OM: Detailaufnahme des Splitts.
Bild OR: Einfüllen von Splittkörnern in die Bohrung des Vasenrohlings.
Bild UL: Vasenrohling mit eingefülltem Spliit.
Bild UM: Versuch, mittels in die mit Splitt gefüllte Bohrung eingestecktem Kratzschaberschaft eine innere Ausschleifung des Vasenrohlings zu erzeugen.
Bild UR: Kratzschabendes Erweitern des inneren Rands der in den Vasenrohling eingebrachten Bohrung mit Flusskiesel.
Das Material des Flusskiesels ist bisher unbekannt; es handelt sich jedoch um eine weichere, relativ plattig gelaerte und gut spaltbare Gesteinsart, der plattige Abbruch am Kiesel ist auf natürliche Art und weise entstanden und bot den Vorteil einer relativen Scharfkantigkeit mit der sich der Kalksandstein recht gut beschaben ließ. Die Formgebung des Kratzschaberschafts (mit beidseitigen Ausklingungen) ließ es zu, wenige Splittkörnchen neben dem in die Bohrung eingesteckten Holz einzufüllen, die sich aufgrund der Formgebung des eingesteckten Holzendes zwischen Holzoberflächen und Kalksandsteinmaterial der Innenwandung der Bohrung verkanteten und verklemmten. Durch vorsichtiges kräftiges Drehen des Holzstabs, bzw. des Drehens des Vasenrohlings um den Holzstab herum war es bei Vermeidung des Herausfallens der Splittkörner durch entsprechendes Halten der Kombination möglich, sehr kleine Mengen von Kalksteinmaterial an der Innenwandung der eingebrachten Bohrung zu entfernen. Es zeigte sich jedoch rasch, dass diese Methode - auch aufgrund des zu diesem Zeitpunkt noch sehr kleinen Bohrlochdurchmessers - nicht besonders effektiv war. Bei entsprechend großen, bereits entsprechend fortgeschritten ausgehöhlten Hohlkörpern aus Weichgestein (und auch Hartgestein; siehe Versuchsanordnungen für die Herstellung von Nachempfindungen von altägyptischen Hartgesteinsgefäßen durch die russische Bildhauerin Olga Vdovina des Kollektivs Scientists against Myths) ist jedoch davon auszugehen, dass sich bei Verwenduing entsprechend geeigneter Werkzeuge bei Anwendung von entsprechendem Kraftaufwand mit passenden Mengen an eingefülltem Hartgesteinssplitt Aushöhlungen von Weichgestein effektiv und erfolgreich vornehmen lassen.
Zum Thema "Aushöhlen steinerner Hohlformen nach altägyptischen Vorbildern siehe generell [Stocks, 2013].
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (148).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings mit Detailaufnahme der Einmuldung am Deckelchen-Knopf des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (147).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Kratzschabende Feinbearbeitung der Umfangseinnutung am auf der temporären Deckfläche des Deckelchen-Rohlings aufsiteznden Knopf mit mit Kupferplättchen.
Bild R: Feinere kratzschabende Einmuldung der Knopfoberseite des auf der temporären Deckfläche des Knopfs:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (146).
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Bild OL: Kratzschabende Vertiefung und Feinbearbeitung der Umfangseinnutung im Sockelbereich des auf der temporären Deckfläche des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein aufsitzenden Knopfs mit dem Kratzschaber aus Eschenholz.
Bild OM: Erneutes Nachjustieren des kupfernen Kratzschabstifts am Kratzschaber aus Eschenholz.
Bild OR: Feines Beschleifen (Einschlichten) der Unterseite des Deckelchen-Rohlings auf naturbruchrauher Oberfläche der Schieferschindel.
Bild UL: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UM: Feine Nachbearbeitung der Umfangseinnutung im Sockelbereich des Knops mit kleinen Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild UR: Feines Beschleifen der Umfangsfläche des Knopfs entlang einer der geraden scharfkantig geschnittenen Kanten der Schieferschindel.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (145).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Kratzschabende Feinbearbeitung der Umfangsfläche des auf der temporären Deckfläche des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein aufsitzenden Knopfs mit einem kleinen Abschlag von Helgoländer Flint und Ausarbeitung der annähernd symmetrischen Rundheit des Knopfs nach Augenmaß.
Bild OM: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild OR, UL, UM: Neuerliche kratzschabende feine Nachbearbeitung der Umfangseinnutung im Sockelbereich des Knopfs nachjustiertem Kratzschaber aus Eschenholz.
Bild UR: Feine Nachbearbeitung der Umfangseinnutung im Sockelbereich des Knops mit kleinem Abschlag von Helgoländer Flint.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (144).
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Bild OL: Nachjustieren des kupfernen Kratzschabstifts am Kratzschaber aus Eschenholz mit Wasserrohrzange.
Bild OM: Weitere feine kratzschabende Ausarbeitung der Umfangseinnutung als optische Abgrenzung zwischen der temporären Deckfläche und dem Ansatz des noch auszuarbeitenden, auf der Deckfläche aufsitzenden Knops, am Deckelchen-Rohling bei am Kratzschaber aus Eschenholz angeschlagenem Deckelchen-Rohling.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings mit Umnfangseinnutung zwischen Deckfläche und aufsitzendem noch auszuarbeitendem Knopf.
Bild UL, UM: Weitere feine kratzschabende Ausarbeitung der Umfangseinnutung als optische Abgrenzung zwischen der temporären Deckfläche und dem Ansatz des noch auszuarbeitenden, auf der Deckfläche aufsitzenden Knops, am Deckelchen-Rohling bei am Kratzschaber aus Eschenholz angeschlagenem Deckelchen-Rohling.
Bild UR: Nachjustieren des kupfernen Kratzschabstifts am Kratzschaber aus Eschenholz mit Wasserrohrzange.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (143).
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Bild OL, OM: Weitere feine kratzschabende Ausarbeitung der Umfangseinnutung am Deckelchen-Rohling bei am Kratzschaber aus Eschenholz angeschlagenem Deckelchen-Rohling.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UL, UM, UR: Weitere feine kratzschabende Ausarbeitung der Umfangseinnutung am Deckelchen-Rohling bei am Kratzschaber aus Eschenholz angeschlagenem Deckelchen-Rohling.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (142).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Demonstrierung des Anschlagens des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein bei gleichzeitigem annähernd linearen Vorbeiführen des Kratzschabers aus Eschenholz am Deckelchen-Rohling
Bild OM, OR: Kratzschabende Feinbearbeitung des Deckelchen-Rohlings mit neu eingesetztem kupfernen Kratzschabstift und exaktes kratzschabendes Anarbeiten einer Umfangseinnutung zwischen temporärer Deckfläche und aufsitzendem noch auszuarbeitendem Knopf des Deckelchen-Rohlings.
Bild UL: Bearbeitungsstand des Deckelchenrohlings mit kratzschabend eingearbeiteter Umfangseinnutung.
Bild UM: Feine kratzschabende Ausarbeitung der Umfangseinnutung zwischen temporärer Deckfläche und Knopfsockel.
Bild UR: Nachjustieren des kupfernen Kratzschabstifts mit der verwendeten Wasserrohrzange.
Durch die entsprechende Justierung des verlängerten Kratzschabstifts war das exakte kratzschabende Anlegen einer Umfangseinnutung möglich, mit der sich der Übergang zwischen zweiter angearbeiteter temporärer Hilfsfläche und "Sockel" des auf dem Deckelchen-Rohling aufsitzenden Knopfs anarbeiten ließ.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (141).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings iaus Baumberger Kalksandstein in der Nahaufnahme.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (140).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Grobes Entfernen von Kalksandsteinmaterial (von anstehendem Bossen) zum Anlegen einer neuen Deckfläche (als temporäre Hilfsfläche auf der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit kleinem Abschlag von Helgoländer Flint.
Bild OM, OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UL, UM: Profilierende kratzschabende Anarbeitung der neuen temporären Hilfsfläche am Deckelchen-Rohling bei am Kratzschaberholz angeschlagenen Deckelchen-Rohling.
Bild UR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Hierfür wurde die Oberfläche des Deckelchen-Rohlings zuvor durch formgebendes kratzschaben mit einem kleinen Abschlag von Helgoländer Flint vorbereitet (die zuvor erzeugte Anfasung wurde hierfür als temporäre Hilfsfläche vom Deckelchen-Rohling abgearbeitet, der auf der neu angelegten Deckfläche des Deckelchen-Rohlings aufstehende Bossen wurde nach Augenmaß soweit als möglich entfernt, um den Kratzschaber für die feinere Ausarbeitung der neuen temporären Deckfläche des Deckelchen-Rohlings einsetzen zu können, was insgesamt eine große Zeitersparnis bedeutete). Das kratzschabende Anarbeiten der starken Profilierung der neuen temporären Deckenfläche war stellenweise auch nur durch die vorherige grobe Entfernung von aufstehendem Bossen möglich, da der Kratzschabstift ansonsten seine materialbedingten Grenzen erreicht hätte durch potenzielle starke Abnutzung und Verformung (durch zu hohen erforderlichen Anpressdruck am abzuschabenden Kallksandsteinmaterial). Schwerpunktmäßig wurde die kratzschabende Formgebung des Deckelchen-Rohlings hier durch kräftiges annähernd lineares Hin- und Herführen des Kratzschabers entlang des auf die verwendete Schieferschindel als Unterlage gedrückten Deckelchen-Rohlings erreicht; teilweise und insbesondere zum Ende dieses Bearbeitungsschritts wurde der Deckelchen-Rohling annähernd und schließlich gänzlich anschlagend drehend am Kratzschaber vorbeigeführt. Dies erzeugte eine Feinbearbeitung der so angearbeiteten profilierten Oberfläche.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (139).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL, OM: Kratzschabendes grobes Anlegen der Hilfsfläche (umlaufende Anfasung) am Deckelchen-Rohling als Verbindung zu den Anrissen mit dem Stück Helgoländer Flint.
Bild OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings mit dem zwischen den beiden Anrissen noch aufstehenden Bossen.
Bild UL: Kaltumformendes justieren des kupfernen Kratzschabstifts am Kratzschaber mit Wasserrohrzange
Bild UM: Erstes Erproben der Passgenauigkeit der Justierung des kupfernen Kratzschabstifts am Deckelchen-Rohling.
Bild UR: Nachjustieren des Kratzschabstifts mit der Wasserrohrzange.
Durch die passende Justierung des in den Kratzschaber aus Eschenholz eingelassenen Kratzschabstifts mit der Wasserrohrzange konnte die kratzschabend an Deckelchen-Rohling und auch den Vasenrohling angearbeitete Formgebung (hier z.B. von einer angefasten temporären Hilfsfläche) akzentuiert beeinflusst werden, womit der Kratzschaber quasi zur Ziehschablone wurde, mit der auch komplexere Profilierungen an den Rundkörpern aus Kalksandstein möglich wurden.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (138).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild, L: Detailaufnahme des kratzschabendes Einbringen des umlaufenden Deckflächenanrisses in den Deckelchen-Rohling.
Bild R: Detailaufnahme des Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (137).
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Bild OL: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings mit angelegtem, parallel zur Deckfläche verlaufendem Umfangsanriss.
Bild OM: Einfeilendes Nachschärfen der "Ziehnase" an der kupfernen Ziehschablone mit einer Metallfeile.
Bild OR: Detailaufnahmen der kupfernen Ziehschablone mit eingefeilter Ziehnase.
Bild UL: Übersichtsaufnahme der kupfernen Ziehschablone mit eingefeilter Ziehnase.
Bild UM: Verbiegen der vom Schaft abmontierten kupfernen Ziehschablone mit der verwendeten Wasserrohrzange.
Bild UR: Anlegen eines umlaufenden Deckflächenanrisses am Deckelchen-Rohling durch drehendes Entlangführen des Deckelchen-Rohlings entlang der Ziehnase der auf der Kante des Kratzschaberschafts aus Eschenholz durch herunterdrücken arretierten kupfernen Ziehschablone.
Insgesamt wurde der Umfangsanriss am Deckelchen-Rohling durch die Vermischung von zwei Arbeitsweisen erzeugt: Der Deckelchen-Rohling wurde sowohl drehend an der kupfernen Kratzschabspitze des Kratzschabers vorbeigeführt als auch fest auf die verwendete Schieferschindel als Unterlage gedrückt während der Kratzschaber mit kräftigen Hin- und Herbewegungen am Deckelchen-Rohling entlang geführt wurde, wobei der Deckelchen-Rohling bei Bedarf entsprechend leicht weitergedreht wurde. So entstand in der Durchmischung dieser beiden Techniken eine gleichmäßige Einnutung [Nachtrag: Die Durchmischung dieser Bearbeitungstechniken kam auch bei der Herstellung der Umfangsanrisse des Vasenrohlings zum Einsatz, sofern ich die Erwähnung dieses Zusammenhangs in vorherigen Beschreibungen vergessen haben sollte]:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (136).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild L: Detailaufnahme der mit einer Wasserrohzange nachgeschärften kratzschabenden kupfernen Spitze am Kratzschaber aus Eschenholz.
Bild R: Feinere kratzschabende Ausarbeitung des Umfangsanriss am Deckelchen-Rohling (hier bei noch leicht feuchtem Deckelchen-Rohling) mit dem Kratzschaber aus Eschenholz.
Das Nachschärfen der kupfernen Kratzschabspitze erfolgte hier durch einfaches plattdrücken des aus dem Eschenholz herausragenden Endes des kupfernen Stifts. Da es skich um entsprechend geeignetes Kupfermaterial handelte (hier: Kupferrundstab, Durchmesser 3 mm, CU 99,9o%, halbhart, Anode), war dies problemlos möglich.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (135).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bild OL: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings aus Baumberger Kalksandstein.
Bild OM, OR: Erneutes kratzschabendes Einebnen der Deckfläche des Deckelchen-Rohlings (hier bei leicht genässtem und allmählich wieder trocknendem Deckelchen-Rohling) unter Verwendung des Kratzschabers aus Eschenholz bei allmählich anschlagendem Deckelchen-Rohling.
Bild UL: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UM: Anlegen eines parallel zur Deckflächenkante verlaufenden Umfangsanrisses am Deckelchen-Rohling durch vorheriges Umdrehen des Kratzschabers aus Eschenholz
Bild UR: Detailaufnahme des kratzschabenden, nichtmittig eingesetzten kupfernen Stifts im Eschenholz.
Insgesamt wurde der Deckelchen-Rohling bei diesem Arbeitsschritt nicht ausschließlich drehend am kratzschabenden kupfernen Stift des Kratzschabers aus Eschenholz vorbeigeführt: Ein Großteil des einschlichtenden Anlegens und Einebnens der Deckfläche des Deckelchen-Rohlings erfolgte, indem der Kratzschaber mit entsprechend kräftigen Hin- und Herbewegungen über die Deckflächen-Oberfläche des Deckelchen-Rohlings geführt wurde, wobei mit der Zeit eine entsprechende Menge von Kalksandsteinmaterial abgetragen werden konnte. Durch diese Bearbeitungsweise entstand aufgrund der Auflagerung auf der relativ glatten naturbruchrauhen Oberfläche der verwendeten Schieferschindel eine relativ glatte und gleichmäßige Deckfläche am Deckelchen-Rohling am auf der Deckfläche aufsitzenden Knopf ein relativ gleichmäßiger (symmetrisch-runder) Umfangsanriss als relativ scharfnutige Einnutung. Die wie angedreht wirkende Einnutung als Umfangsanriss des Deckelchen-Knopfes entstand dabei aufgrund der Arretierung des Deckelchen-Rohlings durch allmähliches Anschlagen des Deckelchen-Rohlings am Eschenholz: Durch entsprechend häufiges Entlangführen des Kratzschabers am Deckelchen-Rohling entstand die Rundform des aufsitzenden Knopfes an der Umfangseinnutung des Knopfes an der Verbindung zur Deckfläche des Deckelchen-Rohlings quais von selbst, weil sich der Deckelchen-Rohling mit jedem Abtragen von Kalksandsteinmaterial einem "fixen" Anschlagpunkt am Eschenholz annäherte.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (134).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 134:
Picture OL: Processing status of the lid blank.
Picture OM: Another leveling of the top surface of the little lid by scraping (here with wet Baumberger sandlimestone) using the scraper made of ash wood with the little lid being chipped.
Image OR: Processing status of the lid blank
Photo UL, UM, UR: Further leveling of the top surface of the lid blank using the scraper made of ash wood with the lid blank chipped (here with the lid blank gradually drying).
The processing of wet Baumberger sand-lime brick offers certain advantages (depending on the processing technique), because it makes the material a little "smoother" overall and prevents dust formation. As far as I know, there are even types of stone that, according to the law in Germany, can only be processed when wet, but my knowledge of this may not be up to date). The disadvantage of wetting is that a sludge can form from (here) sand-lime brick particles removed by scraping, which prevents a clear view of the sand-lime brick surface to be worked on during scraping (when using this method of working, the blank lid had to be washed more frequently with water (tap water) getting cleaned.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (133).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 133:
Bild OL: Erneute kratzbeschabende Bearbeitung (Einschlichten) der Umfangsfläche des Deckelchen-Rohlings mit gerader Kante der kupfernen Ziehschablone
Bild OM: Erneutes feines Nachbeschleifen der Umfangsfläche des Deckelchen-Rohlings auf naturbruchrauher Oberfläche der Schieferschindel
Bild OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings.
Bild UL; UM: Stärkeres kratzbeschabendes Anlegen ("Einschlichten") der Deckfläche des Deckelchen-Rohlings
Bild UR: Kratzschabende Entfernung des angefallenen Bossens und grobes Einebnen der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit dem Stück ("Kern") von Helgoländer Flint.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (132).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 132:
Image L: Processing status of the underside of the lid blank (assessment of the symmetry of the round shape).
Picture R: Leveling of a top surface (as a temporary auxiliary surface) on the upper side of the little lid blank with a used and appropriately adjusted scraper made of ash wood with an embedded copper tip: In terms of the work process, this procedure resembled turning work on a lathe; here, however, the blank was guided along the scraping copper tip with appropriate contact pressure. This manual method is by no means recommended for imitation! In addition to overall ergonomic problems in this - and similar - work steps, the permanent strong pressing of the lid blank on the scraper resulted in a heavy load on the fingertips as well as the joints, tendons and muscles of the arm with which the lid blank was pressed on the scraper and was guided under pressure along the scratch-scraping pencil: Such one-sided, highly strenuous activity involves the great potential risk of permanent nerve ending damage in the fingertips and e.g. the development of serious carpal tunnel syndrome (tendonitis).
Zuletzt geändert von Sculpteur am 23.08.2023 10:51, insgesamt 34-mal geändert.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 19.06.2023 12:08

Documentation of the preliminary test to reproduce a small vase blank made of sandlimestone (continuation)

- based on ancient Egyptian models -

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Inhalte werden überarbeitet und Bilddateien nach Ypoutube verlinkt, was entsprechende Zeit in ANspruch nehmen wird (Stand dieser Mitteilung 22.01.2024); bitte Geduld.
Content will be revised and image files will be linked to Ypoutube, which will take a corresponding amount of time (as of this notification January 22, 2024); please be patient.

- - - Überarbeitungsbereich (Protokoll) für gelöschte Abbildungen - - -:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (171).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 171:
Photo OL: Processing status of the lid blank placed on the vase rim of the vase blank to check the accuracy of fit.
Photo OML: Fine finishing of the circumferential groove (groove) on the underside of the lid blank with used piece of Heligoland flint.
Image OMR: Further fine scratch-scraping processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a scraper made of ash wood with a pressed-in, appropriately adjusted copper scraper pin.
Picture OR: Slight fine (dry) grinding correction of the roundness on the circumference of the lid blank on the surface of the slate shingle.
Image ML: Processing status of the lid blank with regard to its roundness on the outer circumference.
Image MML: Processing status of the lid blank placed on the vase rim of the vase blank.
Image MMR: Test of the accuracy of fit of the lid blank in the vase rim of the vase blank.
Image MMR: Readjustment of the copper scraper pin on the scraper made of ash wood with the water pipe wrench used.
Photo UL, UML: Renewed scratch-scraping fine machining of the circumferential concavity on the lid blank with a scraper.
Image UMR: Carving a notch on the scraper with the penknife of the pocket knife used near the opening for pressing in the copper scraper tip with the copper scraper tip removed.
Photo UR: Renewed scratch-scraping fine processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with reinserted and newly adjusted copper scratch-scraping tip:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (170).
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IMG 170:
Photo OL: Finer scraping removal of the boss still standing up in the circumferential groove on the lid blank.
Image OML, OMML, OMMR): Processing status of the lid blank (underside).
Image OMR: Processing status of the lid blank and locking the used scraper made of ash wood with a pressed-in copper scraper pin.
Picture OR: Further fine finishing of the circumferential groove on the lid blank with a correspondingly adjusted copper scratching tool.
Image ML, MML, MMR: Processing status of the lid blank (photo from the underside of the lid blank; diagonal photograph of the lid blank and upside-down side view of the lid blank).
Image MR: Further fine finishing of the circumferential concavity with the scraper after scratching.
Photo UL: Fine adjustment of the copper scraper tip on the scraper with the water pipe wrench used.
Image UML, UMR: Processing status of the lid blank (photo of the underside of the lid blank and upside down side view of the lid blank).
Photo UR: Fine scraping removal of excess bosses with a small deduction from Helgoländer Flint.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (169).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 169:
Picture OL: Processing status of the lid blank.
Image OML, OMR, OR, ML: Renewed scratch-scraping shaping of the base of the circumferential groove on the lid blank.
Image MML: Processing status of the lid blank with circumferential groove.
Image MMR: Coarse scraping removal of bosses still to be processed in the circumferential groove of the lid blank.
Image MR: Processing status of the lid blank with a finely worked out circumferential groove.
Photo UL, UML, UMR, UR: Further fine finishing of the circumferential groove of the lid blank with the scraper.
Photo UML, UMR, UR: Further fine finishing of the circumferential concavity of the lid blank with the scraper - here with the scratch scraper and the lid blank turned upside down.
By progressively removing sand-lime brick material with the scraper and a suitably adjusted copper scraper pin embedded in the scraper, the circumferential concavity could be shaped accordingly, which is why the little lid blank could finally be pressed closer to the scraper pin. During further fine finishing of the peripheral concavity of the lid blank with the scraper - here with the scraper and the blank lid turned upside down: The blank lid was guided along the scratch scraper on the upper side of the roughly laid-out button on the lid; the copper scraper pin was readjusted accordingly by bending it with the water pipe wrench used.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (168).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 168:
Picture OL, OML, OMR: Processing status of the lid blank with scratch-scraping circumferential profiling on the underside of the lid blank
Image OR: Locking a bent copper pin to a slate shingle edge.
Picture ML, MML: Scratch-scraping sand-lime brick material by guiding the little lid blank along the struck scratch-scraper pin to expand and fine-tune the circumferential profile on the underside of the little lid blank.
Image MMR: Fine scraping removal of the bosses still standing in the circumferential profiling with the piece of Heligoland flint.
Image MR: Processing status of the lid blank with applied circumferential groove on the underside of the lid blank.
Photo UL: Cold forming of the longer piece of round copper rod with water pipe wrenches to produce a specially shaped scraper for the introduction and finer finishing of the circumferential groove.
Image UML, UMR:
Scratch-scraping expansion and fine processing of the circumferential concavity on the underside of the lid blank with the scratch scraper produced.
Photo UR: Testing the possibilities of using the hickory drumstick section used as a scraper for the circumferential groove worked on the lid blank and thus also as a sanding board for the circumferential groove.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (167).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 167:
Photo OL: Processing status of the little lid blank with a circumferential groove created by scratching and a boss roughly removed above the groove
Image OML; OMR, OR: Further deepening of the circumferential groove with a piece of Heligoland flint.
Image ML, MML, MMR: Processing status of the little lid blank with a circumferential groove created by scratching.
Photo UL, UML: The hickory scraper is locked in place with a pressed-in copper pin.
Photo UMR, UR: After scraping, work out the indentation on the underside of the blank lid with the scraper by guiding the blank along the copper scraper pin.
The scraping tip of the copper pin in the scraper used can be flattened with the water pipe wrench used, etc. - as already described in the method - been sharpened):
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (166).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 166:
Photo OL: Processing status of the cover blank made of Baumberger sandlimestone with bosses still standing along the circumferential crack introduced by scratching.
Photo OM: Finer scraping removal of the bosses on the little lid blank that are still standing up at the circumferential crack.
Picture OR: Scratch-scraping expansion of the circumferential crack to the beginning of the planned chamfer as an auxiliary surface with the piece of Heligoland flint.
Picture UL: Processing status of the little lid blank with the boss still standing up (side view).
Picture UM: Processing status of the little lid blank with still remaining raised bosses (photographed underside of the little lid blank).
Picture UR: Processing status of the upper side of the lid blank (oblique lateral picture)
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (165).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 165:
Photo OL, OM: Rough scratch-scraping application of a circumferential crack on the lid blank flint piece.
Photo OR, UL: Processing status of the lid blank with a groove-like circumferential crack.
Picture UM: Rough removal of the bossing along the circumferential crack.
Picture UR: Processing status of the little lid blank with a circumferential crack and roughly removed bosses.
The method of preparing the circumferential marking on the lid blank can only be demonstrated to a limited extent here, because I had to take the picture with my left hand, but the principle has already been explained in detail in previous articles: the piece of flint was appropriately placed on the Slate shingle positioned so that a sharp-edged "nose" on the flint piece at a suitable height for the circumferential crack formed the required "grinding head": By rotating the lid blank along the flint piece fixed by pressing it down and linearly scratching it in places along the flint piece by pressing it down fixed cover blank, the circumferential crack was introduced into the sand-lime brick material:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (164).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand von Vasenrohling und Dekcelchen-Rohling aus Baumberger Kalksandstein mit aufgelegtem Deckelchen-Rohling.
Img 164:
Processing status of vase blank and lid blank made of Baumberger sandlimestone with laid lid blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (163).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 163:
Image L: Processing status of the vase blank and the lid blank.
Image R: Processing status of the vase blank and the blank lid with the blank lid placed on it.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (162).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 162:
Image L: Processing status of the vase rim of the vase blank.
Picture R: Processing status of vase blank and lid blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (161).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 161:
Picture OL: Processing status of the vase rim of the vase blank.
Picture OM, OR: Further fine scratch-scraping post-processing of the outer edge of the vase with river pebbles.
Photo UL: Fine (dry) grinding and cleaning of the vase rim in fine quartz sand with the vase blank turned upside down and pressed into the quartz sand while rotating.
Picture UM, UR: Processing status of the vase rim.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (160).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 160:
Photo OL: Fine scratch-scraping post-processing of the inner edge of the vase on the vase blank with river pebbles.
Picture OM, OR: Processing status of the vase inner edge of the vase blank.
Image UL, UM: Fine post-processing of the outer edge of the vase with scratches.
Picture UR: Fine grinding (smoothing) of the upper edge of the vase with the vase blank turned upside down on an artificial stone surface:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (159).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 159:
Picture OL, OM, UL, UM, UR: Further fine "touching" and grinding the inside of the vase blank with fine quartz sand as an abrasive while turning the sanding wood in the vase blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (158).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 158:
Picture OL: Filling in fine quartz sand as an abrasive.
Picture OM, OR, UL, UM, UR: Fine "touching" grinding of the inside of the vase blank with filled fine quartz sand as an abrasive with the sanding wood.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (157).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 157:
Photo OL: Further grinding of the inside of the vase blank with a grinding tool made of copper wire wound on a bamboo stick and roughened with water pipe pliers (
Photo OM: Depth measurement of the interior of the vase blank (determination of the deepest grinding point achieved).
Image OR: Further grinding out the interior of the vase blank with the grinding tool used.
Picture UL (NOTE: picture was accidentally inserted 180° the wrong way around): Testing the possibilities of being able to determine with a "rolling test" on a relatively smooth surface whether the inside of the vase blank has been ground evenly on all sides.
Picture UR: Processing status of the vase blank.
The method for determining the wall thickness by allowing a hollowed-out round body to roll freely on a suitable subsurface is theoretically possible. In practice, however, it failed in the preliminary test due to the roughness of the substrate on which the vase blank was rolled (here slightly rough artificial stone surface). In addition, without a spirit level, I could not be certain whether the surface on which the vase blank was being unrolled in a freely moving manner was level. In addition, due to the small size of the vase blank (and the associated low total weight of the vase blank), hardly any significant local radial weight differences in the blank could be measured in this way (in the theoretical and practical application of this method described, it also had to be considered that that the areas with the roughly formed handles and those still to be worked out had also led to a corresponding shift in the focal points in the vase blank due to their deviation from the round shape of the vase blank a surface rolling rotating hollow body is based - with appropriate processing quality of the outer wall and corresponding surface quality of the subsoil on which it is unrolled - but also in a practical sense if it is rolled on a suitable (balanced) subsoil (see the principle of the "roosting man") ).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (156).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 156:
Photo OL: In places "touching" the interior of the vase blank with the prepared grinding tool made of bamboo cane section, coiled copper wire roughened with water pipe pliers without using abrasives.
Picture OM: Processing status of the grinding of the interior of the vase blank.
Photo OR, UL, UM: Depth measurement of the grinding with the grinding tool by holding the thumb on the bamboo shaft with the grinding tool previously inserted to the maximum depth in the roughly cleaned grinding opening.
Photo UR: Demonstration of the optical axis measurement of the cavity in the vase blank with the grinding tool inserted to the maximum in the cavity opening.
The coarse grinding of the interior of the vase blank with the grinding tool used here was generally possible without using abrasives. As has been shown in the course of the preliminary test series, the grinding tool used here was the most suitable for grinding the vase blank and could even be used excellently in spite of the copper ring being slightly loose and therefore easily movable in the socket. If the copper ring slipped slightly during grinding, it could easily be pushed back into position.
The grinding tool used also proved to be excellent when used as a kind of "probe" for determining the shape of the grinding achieved in each case. All in all, the grinding of the vase blank using this grinding tool was relatively easy and precise and could be accomplished in a relatively short time. The "touching" grinding, as with a (as described) mixing spoon-like application of the grinding tool, with the appropriate special use of the tool, even led to the fact that the tool slipped very easily between the thumb and two fingers during grinding, while it rolled on the rounded inner edge of the vase rotated around its own axis (which also caused the copper drill bit to rotate in the blank to be ground). It was thus possible to achieve a very high degree of fineness in the grinding of the interior of the vase blank with this tool, even without using abrasives. In places - where necessary - the grinding tool could also be used like a very effective scraper in order to grind out certain areas of the interior of the vase blank in a precisely controllable manner in order to adjust the overall wall thickness of the grinding. Frequent resharpening of the drill bit of the grinding tool with the water pipe wrench used was possible without any problems.
The purpose of the optical axis measurement used here (with regard to the longitudinal axis of the vase blank) was to determine the deepest grinding point in the vase blank with the grinding tool inserted to the maximum extent into the hollowing opening in order to check whether this was relatively exactly in the middle of the longitudinal axis of the vase blank . This in order to grind the vase blank in the direction of the radial axis with a wall thickness that is as exactly uniform as possible: The determination of the respective deepest grinding point served as a reference point for this:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (155).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 155:
Picture L, ML, MR:
Grind out the interior of the vase blank using the self-made abrasive filled into the widened hole in the blank with one of the bamboo cane sections used.
Image OR: Processing status of the hollowing out of the vase blank with filled abrasive.
Picture ML: Further grinding hollowing out of the vase blank with bamboo stick section and abrasive.
Image MML, MMR: Demonstration of the possibility of using the bamboo stick inserted into the enlarged hole in the vase blank as a measuring stick.
Image MR: Overview of the tool made of bamboo cane and copper wire with the copper wire wound around the end of the bamboo cane and fixed in place for hollowing out the inside of the vase blank.
Picture UL, UML: Demonstrating the grinding of the interior of the vase blank with the grinding tool that has been produced.
Image UMR: Processing status of the vase blank with a detailed view of the grinding tool produced.
Photo UR: Overview of the grinding tool made of bamboo tube section and copper wire for hollowing out the inside of the vase blank with copper wire bent into a ring and roughened with water pipe pliers while clamping the wire ring with adhesive tape.
Some of the grinding tools demonstrated here could be inserted and rotated "like a mixing spoon" in the interior of the vase blank after the appropriate prior expansion of the hollowing-out loop; if space in the enlarged bore in the vase blank permitted; At the same time, the shaft of the grinding tool partly rolled on the inner rounded upper edge of the vase, which at the same time meant that the grinding tool was locked in place. This type of locking could also be used as an "optical measurement" for estimating the progression of the cavity achieved. However, this method could not be applied to the end of the bamboo stick, which was intended for grinding and wrapped with copper wire, because the opening in the vase blank was too narrow for it; this type of self-made grinding tool therefore had to be used in rotation (by turning the hand around the longitudinal axis) when penetrating deeper into the vase blank. In the upper area of the rim of the vase, this tool could also be used in a similar way to a mixing spoon, which is scraped over the inner rim of the vase (with a tipping point on the rounded surface of the inner rim of the vase, while the end of the grinding rod on the opposite side of the tipping point was locked by the inner wall of the vase and In places - depending on the angle of attack - the sand-lime stone material was also ground there. By using this grinding technique, in which the grinding tools used partially rotated around their own axis on the rounded inner edge of the vase, there was an undercutting, hollowing out base grinding of the vase blank - from an estimated point At the same time, for example, the simple bamboo tube section used served as a depth gauge: For this purpose, after rough cleaning (removal of abrasion and abrasives) of the ground-out vase blank, the rod was simply inserted into the hollowed-out vase blank as far as it would go, while holding the thumb on the bamboo rod at the upper edge of the vase the penetration depth of this rod was marked. After pulling out the rod with the thumb held in place, the respective approximate depth of a grinding could be determined optically. When using the grinding tool with a roughened copper ring on a bamboo cane rod, the depth measurement described was also possible with a high degree of precision.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (154).
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IMG 154:
OL: Further finer crushing of the quarry produced from softer sandstone or possibly sand-lime brick with river pebbles
OML, OMR: Overview of the fracture produced as abrasive
OR: Filling the produced abrasive into the hole in the vase blank.
ML: Test use of the piece of ejector rod as a drill in connection with the abrasive filled into the hole in the vase blank for grinding enlargement of the hole and for grinding out the inner edge of the vase.
MML: The used piece of drop bar.
MMR: Overview photo of the self-made abrasive filled into the enlarged hole in the vase blank with the narrower end of the piece of ejector rod used as a drill bit.
MR: Overview photo demonstrating the suitability of the ejection rod piece with regard to the diameter of the drill bit and the vase blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (153).
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IMG 153:
Picture OL, OML: Scratching and expanding the inner edge of the vase.
Image OMR: Carving out a notch on a section of hickory drumsticks using a pocket knife penknife with a copper wire stabilization ring embedded in the end of the hickory stickḿ and crimped with water pipe wrenches.
Picture OR: Crumbling a small piece of broken gravel with a water pipe wrench
Image ML: Grinding the piece of broken pebbles on the surface of the paving stone.
Picture MML: Grinding the piece of broken pebbles on the rough surface of the softer sandstone or sand-lime brick.
MMR: Enlarging the notch in the hickory to fit the trimmed piece of broken pebble with a pocket knife.
MR: in the hickory shaft reinforced with copper wire at the end with the notch, a trial piece of trimmed pebble fragment inserted.
UL: Experimental insertion of the manufactured scraping tool, enlarged bore in the vase blank.
UML: Further experimental manufacture of a scraper tool from trimmed pebble fragments and trimmed section of bamboo cane.
UMR: Production of fine fragments with partial comminution to form sand using river pebbles as hammering stones made from softer sandstone or possibly sand-lime stone.
UR: Production of fine fragments with partial comminution to form sand using water pipe wrenches from used softer sandstone or possibly sand-lime stone.
The method of producing a piece of rock used as a grinding tool for grinding out the inside of the vase blank was only tried out and demonstrated to a limited extent here (see on the topic of manufacturing stone drill bits for hollowing out stone vessels in ancient Egypt [Stocks, 2013]): with the grinding tools produced it would be In accordance with careful production and appropriate choice of material, it was actually possible to grind out the inside of the vase blank to some extent effectively, but the tools could not be completed due to a lack of authentic connecting adhesive (birch pitch) and could therefore not be authentically tested in terms of effectiveness in use due to their small size. For reasons of time, I did not try to produce the tools demonstrated here using only a suitable winding.
This is because, relatively at the same time, another type of tool emerged as being much more effective for grinding out the inside of the vase blank, which I will go into later on.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (152).
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IMG 152:
Picture OL, OM, OR: Further scratching extension of the borehole edge with river pebbles.
Picture UL: Processing status of the vase blank on the upper side with a hole enlarged by scratching and the first application of the inner edge of the vase with small river pebbles.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 23.06.2023 10:37

Dokumentation des Vorversuchs zur Nachempfindung eines kleinen Vasenrohlings aus Kalksandstein (Fortsetzung)

- in Anlehnung an altägyptische Vorbilder -

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Inhalte werden überarbeitet und Bilddateien nach Ypoutube verlinkt, was entsprechende Zeit in ANspruch nehmen wird (Stand dieser Mitteilung 22.01.2024); bitte Geduld.
Content will be revised and image files will be linked to Ypoutube, which will take a corresponding amount of time (as of this notification January 22, 2024); please be patient.

- - - Überarbeitungsbereich (Protokoll) für gelöschte Abbildungen - - -:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (191).
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Processing status of the vase blank with the finished and perfectly fitting lid placed on it.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (190).
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IMG 190:
Photo OL, OML, OMR: Fine scratch-scraping post-processing of the decorative grooves on the upper side of the lid blank with the copper plate originally used as a decorative template.
Picture OR: Fine scratch-scraping finishing of the inside decorative groove on the upper side of the lid blank with self-made copper dividers.
Image OML, MML: Processing status of the lid blank (top view and oblique top view).
Image MMR: Fine scratching post-processing of the auxiliary point on the upper side of the button sitting on the lid blank and extension of the auxiliary point to the decorative recess with small copper plates.
Image MR, UL, UML, UMR: Processing status of the vase lid (photograph as a top view, as a diagonal top view, again as a diagonal top view and again as a top view).
Picture UR: Processing status of the vase blank with a precisely fitting lid.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (189).
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IMG 189:
Circular scratch-scraping introduction of a circumferential crack and extension for the groove in the "base area" of the button sitting on the cover blank made of Baumberger sand-lime brick with the small copper dividers used, adjusted accordingly by reshaping: for this purpose, the copper dividers with the blunted tip were put back into the previously the upper side of the button seated on the blank lid is locked (as a circular point or as an auxiliary point); post-processing of the circular groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank, which was made with the copper divider using the copper plate used (dimensions 20 x 20 x 1 mm, further information on the copper material currently unknown); Circular scratch-scraping widening of the circumferential crack in the "base area" of the button resting on the lid blank for decorative grooves with a small copper divider; renewed scratch-scraping post-processing of the circumferential decorative groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank with the used copper plate; renewed scratch-scraping post-processing of the decorative groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank with the used copper plate; cold forming the copper divider again with the water pipe wrench used; re-sharpening the scratch scraper tip on the copper divider with the metal file used; Introduction of another circumferential mark on the upper side of the lid blank and extension of the mark to the circumferential decorative groove by circular scraping with the appropriately adjusted copper divider (according to the method already described); Processing status of the lid blank with circumferential decorative grooves on the upper side of the lid blank (photo as an oblique view, as a top view, as a detailed photo with an oblique view and again as a top view:
Picture OL: Circular scratch-scraping introduction of a circumferential crack and expansion for the groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank with the copper divider adjusted accordingly by reshaping.
Photo OML: Post-processing of the circular groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank with the copper divider and the used copper plate.
Photo OMR: Circular scratch-scraping widening of the circumferential crack in the "base area" of the button resting on the lid blank for decorative grooves with a small copper divider.
Picture OR: Renewed scratch-scraping post-processing of the circumferential decorative groove in the "base area" of the button sitting on the lid blank with used copper plate.
Image ML, MML: Renewed cold forming of the copper divider with the water pipe wrench used;
Image MMR: Re-sharpening the scraper tip on the copper divider with a metal file.
Image MR: Introduction of another circumferential mark on the upper side of the lid blank and extension of the mark to the circumferential decorative groove by circular scraping with a correspondingly adjusted copper divider.
Picture UL, UML, UMR, UR: Processing status of the lid blank with circumferential decorative grooves on the upper side of the lid blank (photo as an oblique view, as a top view, as a detailed photo with an oblique view and again as a top view.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (188).
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IMG 188:
Bild OL, OML: Weitere kratzschabende Ausarbeitung der umlaufenden Einnutung an der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit kupfernem Stechzirkel.
Bild OML, OR: Bearbeitungsstand des Deckelchen-Rohlings (als leicht schrägseitliche Draufsicht und als leicht schrägseitliche Ansicht).
Bild ML, MML, MMR: Feines kratzschabendes Ausschaben und Nachbearbeiten der mit dem kupfernen Stechzirkel eingebrachten umlaufenden Einnutung auf der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit Ecke des Kupferplättchens.
Bild MR: Erneute weitere kratzschabende Ausarbeitung der umlaufenden Einnutung an der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit kupfernem Stechzirkel.
Bild UL: Erneutes Kaltumformen des kupfernen Stechzirkels mit Wasserrohrzange.
Bild UML: Erneute feine weitere kratzschabende Ausarbeitung der umlaufenden Einnutung an der Oberseite des Deckelchen-Rohlings mit umgeformtem kupfernen Stechzirkel.
Bild UMR: Erneutes Nachschärfen der Kratzschabspitze des umgeformten kupfernen Stechzirkels mit der verwendeten Metallfeile.
Bild UR: Erneutes Kaltumformen des kupfernen Stechzirkels mit Wasserrohrzange.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (187).
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IMG 187:
Picture OL: Processing status of the lid blank after fine grinding of the upper side of the lid blank by pressing down and turning the lid blank placed on the vase rim of the vase blank.
Image OML: Fine scratch-scraping post-processing of the slightly profiled upper side of the lid blank with the straight edge of the copper plate used.
Image OMR: Processing status of the lid blank (as an oblique side view).
Picture OR: Another fine grinding of the upper side of the blank lid by pressing down and turning the blank lid placed on the rim of the vase blank.
Picture ML: Fine dry grinding of the upper side of the lid blank by turning it back and forth in quartz sand that was filled in a narrow container.
Image MML: Processing status of the lid blank (as a slightly oblique top view).
Image MMR: Renewed cold forming of the copper divider with water pipe wrench.
Image MR: Processing status of the cold-formed copper wire.
Picture UL: Re-sharpening the scraper tip of the copper divider with a metal file.
Image UML: Scratching a circumferential crack on the upper side of the lid blank with a copper divider.
Image UMR: Processing status of the little lid blank with a decorative groove worked into the upper side to prevent scratching (as a slightly oblique top view).
Photo UR: Re-sharpening the scraper tip of the copper divider with the metal file.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (186).
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IMG 186:
Photo OL, OM, OR, UL: Processing status (different views) of the lid blank and vase blank made of Baumberger sand-lime brick with a partial fitting test by holding the vase edge of the vase blank.
Picture UM: Processing status of the top of the lid blank (here as a slightly oblique top view of the lid blank) after grinding the top of the lid blank by placing the lid blank upside down in the vase rim of the vase blank and then back and forth turn the pressed-down lid blank.
Photo UR: Fine grinding (smoothing) of the upper side of the blank lid by pressing down and turning the blank lid placed on the rim of the vase blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (185).
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IMG 185:
Picture OL: Processing status of the little lid blank (as a sloping bottom view).
Image OML: Fine grinding post-processing of the circumferential fillet (circumferential fillet) on the underside of the little cover blank by rotating and grinding the little cover blank back and forth along the straight, rough edge of the slate shingle with the little cover blank guided on the artificial stone surface (with the underside of the cover blank downwards).
Image OMR:, OR: Fine finishing of the circumferential fillet with a scratch scraper formed with a water pipe wrench and consisting of a small copper plate.
Image ML: Processing status of the lid blank (as a bottom view).
Image MMR: Fitting test of the lid blank in the vase blank by placing the lid blank on the vase rim of the vase blank.
Image MR: Fine final fitting of the lid blank into the vase rim of the vase blank by grinding the lid blank back and forth in the vase rim of the vase blank.
Picture UL, UML: Fine final fitting of the lid blank into the vase rim of the vase blank by grinding the lid blank back and forth in the vase rim of the vase blank with fine quartz sand filled in.
Image UMR: Processing status of the lid blank and vase blank after mutual grinding with the vase blank emptied and freed from the fine quartz sand.
Picture UR: Again fine final fitting of the lid blank in the vase rim of the vase blank by grinding the lid blank back and forth in the vase rim of the vase blank:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (184).
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IMG 184:
Photo OL: Another fine, scratch-scraping post-processing of the concave running around the underside of the little lid blank with the copper drawing template suitable for shaping the concave.
Image OR: Cold forming of the copper wire used as a divider with the water pipe wrench used.
Picture UL: Another fitting test of the lid blank by placing it on the vase rim of the vase blank.
Picture UR: Another fine dry grinding of the underside of the lid blank in the fine quartz sand used, filled into a narrow container.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (183).
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IMG 183:
Photo OL: Fine, scratch-scratched finishing of the base of the fillet (circumferential fillet) running around the underside of the lid blank with a small copper plate fixed on the slab of slate used as a base.
Picture OM: Processing status of the lid blank (side view).
Photo OR, UL: Fine grinding of the beginning of the circumferential groove on the underside of the cover blank along a matching rounded off rough edge of the slate shingle used by striking and turning the cover blank positioned on the artificial stone surface.
Picture UM, UR: Processing status of the little lid blank (bottom view and side view rotated 90° to the right).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (182).
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IMG 182:
Picture OL, OML: Fine grinding of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a section of hickory drumsticks used using the fine quartz sand used.
Image OMR: Processing status of the lid blank with round timber held laterally to the circumferential groove on the underside of the lid blank.
Picture OR: Further fine grinding of the circumferential groove on the underside of the lid blank with round wood.
Picture ML: Another fine, scratch-scraping finishing of the concave running around the underside of the little lid blank with the copper drawing template suitable for shaping the concave.
Image MML, MMR: Processing status of the lid blank (bottom view and side view turned upside down).
Image MR: Another fine, scratch-scraping post-processing of the concave running around the underside of the lid blank with a copper drawing template suitable for shaping the concave.
Picture UL: Fine grinding of the underside of the lid blank by turning it in fine quartz sand filled in a narrow container.
Photo OML, OMR, OR: Another fine, scratch-scraping finishing of the concave running around the underside of the lid blank with a copper drawing template that fits the shape of the concave.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (181).
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IMG 181:
Picture OL: Fine re-grinding of the peripheral surface of the blank lid on a rough artificial stone surface to increase the accuracy of the round shape of the blank lid.
Image OML, OMR, OR: Processing status of the lid blank (top view; side view; bottom view).
Picture ML, MML: Fine scratch-scraping creation of a circumferential crack on the circumferential surface of the lid blank with the copper drawing template used.
Image MMR: Processing status of the lid blank (side view tilted to the left and turned upside down).
Photo MR, LU: Fine scratch-scraping removal of the boss still resting on the crack (towards the underside of the lid blank) and fine finishing of the groove running around the underside of the lid blank (circumferential groove) with a copper drawing template.
Image UML: Processing status of the lid blank (photo as a side view).
Photo UMR, UR: Again fine scraping removal of the boss still resting on the crack (towards the underside of the lid blank) and fine finishing of the groove (circumferential groove) running around the underside of the lid blank with a copper drawing template.
In order to create the circumferential marking on the little lid blank, the copper drawing template was locked by pressing down on a straight-cut edge of the slate shingle used as a base. The cover blank was attached upside down next to the slate shingle on the artificial stone surface at the edge of the slate shingle: by turning the cover blank in this position and by sliding the drawing template back and forth along the cover blank in this position, the crack was created created in the sand-lime brick material: the thickness of the slate shingle served as a kind of height adjustment for the marking and ensured an exact marking.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (180).
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IMG 180:
Picture OL: Renewed cold forming of the copper cutting compass with water pipe wrench.
Image OML: Reworking the new peripheral surface of the lid blank with a compass using a compass.
Image OMR:, OR, ML: Processing status of the little lid blank (image with side view turned to the left, with side view to the left diagonally, with diagonal side view).
Image MML: Re-sharpening the scraper tip on the compass with a metal file.
Image MMR, ML, UL: processing status of the lid blank (top view, slightly oblique view, left-turned side view).
Image UML: Fine scraping post-processing and removal of the remaining bosses on the new peripheral surface produced by scraping.
Image UMR: Processing status of the lid blank (image with side view rotated to the bottom right).
Picture UR: Another reworking of the new peripheral surface of the lid blank with a copper compass.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (179).
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IMG 179:
Picture OL: Cold forming of the small self-made copper cutting compass with water pipe wrench.
Image OML: Processing status of the lid blank.
Picture OMR: Another rework of the new peripheral surface of the lid blank with the copper compass.
Image OR: Renewed cold forming of the copper cutting compass with the water pipe wrench.
Picture ML: Re-sharpening the scraper tip on the newly adjusted copper divider with a metal file.
Image MML: Another fine, scratching rework of the new peripheral surface of the lid blank with a copper compass.
Image MMR: Renewed cold forming of the copper cutting compass with water pipe wrench.
Photo MR, UL: Another fine, scratching rework of the new peripheral surface of the lid blank with a copper compass.
UML picture: Fine re-grinding of the new peripheral surface of the lid blank on the rough artificial stone surface.
Image UMR: Fine re-grinding of the new peripheral surface of the cover blank on the rough surface of the soft sandstone or sand-lime stone used.
Picture UR: Processing status of the lid blank (photo as top view).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (178).
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IMG 178:
Picture OL: Fine grinding of the new circumferential crack to remove the remaining bosses and to increase the accuracy of the round shape of the cover blank made of Baumberger sand-lime brick on the rough artificial stone surface.
Photo OR, UL: Reworking the new peripheral surface with the self-made copper cutting compass (here: round copper rod, diameter 3 mm, CU 99.9%, semi-hard, anode).
Picture UR: Processing status of the cover blank with a new peripheral surface.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (177).
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IMG 177:
Photo OL, OM: Fine scraping partial removal of the bosses standing over the new circumferential crack to be worked off on the little lid blank with small chips from Heligoland flint.
Picture OR: Again scratching and expanding the new circumferential crack on the lid blank with a self-made small copper divider.
Photo UL, UM, UR: Processing status of the little lid blank with a new circumferential mark with partial processing of the new circumferential mark to the narrow circumferential surface and by turning the compass in the upper side of the button on the little lid blank, compass insertion point deepened by scratching.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (176).
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IMG 176:
Photo OL, OML: Fine scraping of the relatively circular peripheral contour of the cover blank made of Baumberger sand-lime stone for fine correction of the round shape (or radial shape) with a straight edge of the formed copper plate.
Photo OMR, OR: Fine, conically tapered shaving of the top of the button resting on the blank lid to introduce a fixed point relatively centered in the top of the button as (auxiliary insertion point) with a formed copper plate.
Image ML: Processing status of the lid blank with introduced auxiliary setting point.
Picture MML, MMR: Prepared small compass made provisionally with the used water pipe tongs from copper wire (here: round copper rod, CU 99.9%, semi-hard, anode) with a rounded (blunted) and a sharpened compass tip produced by filing with the metal file used.
Picture MR: Insertion of the copper divider (with the rounded tip) in the auxiliary setting point worked into the upper side of the knob sitting on the lid blank and fine adjustment of the sharpened compass tip by simply bending it with your hand and the water pipe pliers to make a scraper to introduce a circumferential crack at the outermost edge on the upper side of the lid blank (re-determination and fine-tuning of the circumference of the lid blank).
Picture UL: Scratch-scraping processing of the circumference of the lid blank using the divider as a scraper.
Image UML: Processing status of the lid blank with refinement of the round shape by scratching the new circumferential crack with the divider.
Image UMR: Fine scratch-scraping post-processing of the circumference of the lid blank with the formed copper plate used as a drawing template and scratch scraper (same tool as described above).
Picture UR: Processing status of the little lid blank with a new circumferential mark inserted using stretch compasses as a scratch-scraping "drawing template".
The various processing of the tips of the copper compass with the metal file fulfilled the purpose that the auxiliary insertion point in the sand-lime brick in the further processing process (which will be explained below) is not too badly damaged on the one hand (by grinding the copper compass tip in the sand-lime brick material) and on the other hand the sharpened compass tip could produce a crack in the sand-lime brick material.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (175).
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IMG 175:
Picture OL: Processing status of the little lid blank (upside down oblique side view).
Image OML, OMR: Incorporation of a circumferential crack after scraping and finishing of the crack for the groove on the upper side (top surface) of the lid blank with a scraper made of ash wood with a correspondingly adjusted copper scraper pin.
Photo OR, ML: Processing status of the little lid blank with a circumferential groove introduced by scratching (oblique lateral photo and top view).
Picture MML: For scratch-scraping processing (profiling) converted scratch scraper with pressed-in copper scratch scraper pin specially formed by cold forming.
Image MMR, MR: Scratch-scraping processing (profiling) of the upper side of the lid blank with a scraper with a copper "scratch template"; Introduction of a profile in the sand-lime brick material.
Picture UL, UML, UMR: Processing status of the lid blank (top view, oblique view and side view.
Picture UR: Blank lid placed on the vase blank to test the fitting of the lid blank.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (174).
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IMG 174:
Photo OL: Fine, scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with the smooth river pebble.
Photo OML: Fine scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a piece of reddish flint.
Image OMR: Renewed scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a scraper made of ash wood with a pressed-in copper scraper pin.
Image OR, ML: Processing status of the lid blank (photo from below and as a side view turned upside down).
Picture MML: Another fine, scratching post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a small chip from Helgoländer Flint.
Picture MMR: Another fine scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with the river pebble.
Picture MR: Another fine, scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a piece of Helgoländer flint.
Photo UL: Another fine, scratch-scraping finishing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with no flaking from Helgoländer Flint.
Image UML, UMR: Processing status of the lid blank (photo from below and as a side view turned upside down).
Photo UR: Another fine, scratching post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with river pebbles.
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (173).
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IMG 173:
Picture OL: Processing status of the little cover blank with the button on it.
Photo OML: Fine scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a small chip from Helgoländer Flint.
Image OMR: Processing status of the lid blank (photo from the underside with circumferential groove).
Picture OR: Processing status of the lid blank (as a side view rotated upside down).
Image ML: Processing status of the lid blank (as a side view).
Picture MML: Fine scratch-scraping processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank.
with a small deduction from Helgoländer Flint (development of the connection between the underside of the lid and the edge of the throat).
Image MMR: Fine scratch-scraping processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank
with a piece of Helgoländer flint (development of the connection between the underside of the lid and the edge of the groove).
Picture UL: Processing status of the lid blank (as a side view turned upside down).
Image UML: Fitting test of the lid blank in the vase rim of the vase blank.
Image UMR: Vase blank with attached; still precisely fitting cover blank.
Photo UR: Another fine scratch-scraping treatment of the circumferential groove on the underside of the little lid blank
with a small deduction from Helgoländer Flint (development of the connection between the underside of the lid and the edge of the throat).
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (172).
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IMG 172:
Photo OL: Fitting test of the little lid blank into the notch carved in the ash wood scraper shaft.
Image OML: Fine grinding post-processing and slight corrections of the round shape and the circumference of the lid blank on the rough artificial stone surface.
Picture OMR: Fine scratch-scraping reworking of the circumferential groove (circumferential groove) on the underside of the lid blank with the piece of Heligoland flint.
Picture OR: Fine rotating scratch-scraping processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with the scratch scraper with an adjusted copper pin.
Image ML: Processing status of the lid blank (underside).
Image MML: Processing status of the lid blank (side view turned upside down).
Picture MML: Readjustment of the copper scraper pin with water pipe wrench.
Picture MR: Another fine, scratch-scraping post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a piece of Helgoländer flint.
Photo UL: Re-adjustment of the copper scraper pin with water pipe wrench.
Image UML: Another fine rotating scratch-scraping processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with the scratch scraper with an adjusted copper pin.
Picture UR: Another fine, scratching post-processing of the circumferential groove on the underside of the lid blank with a piece of Helgoländer flint.
Picture UR: Processing status of the lid blank (underside).
A relatively exact round shape (or radial shape) of the groove on the lid blank was achieved by the renewed, rotating, scratch-scraping fine machining of the circumferential groove on the underside of the little lid blank when it was locked in the notch in the wood of the scraper - for this purpose the little lid blank was pressed into the notch previously carved into the scraper shaft made of ash wood while rotating along the copper scraper pin); (here when using protective gloves: the special processing technique carried out put enormous strain on the fingertips of the hand with which I held the lid blank (pressure stress). Such strains can potentially lead to temporary circulatory disorders and overstimulation of the nerve endings in the fingertips and, if used excessively, potentially too corresponding more permanent damage to the nerve endings. Also, finger joints, wrists, involved muscle groups and tendons can be very heavily strained and potentially permanently damaged by such working methods, with my associated high potential risk of developing carpal tunnel syndrome (tendonitis); therefore: please don't imitate!
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 24.06.2023 10:35

Documentation of the preliminary test to reproduce a small vase blank made of sandlimestone (continuation)

- based on ancient Egyptian models -

The small stone vase made of Baumberger sandlimestone is now finished. The vase will now be signed and dated, as well as measurements (determination of dimensions, volume, weight and documentation of the surface characteristics using macro photographs (if currently technically possible). I will document the following work steps as soon as they have been carried out.
- - -
Inhalte werden überarbeitet und Bilddateien nach Ypoutube verlinkt, was entsprechende Zeit in ANspruch nehmen wird (Stand dieser Mitteilung 22.01.2024); bitte Geduld.
Content will be revised and image files will be linked to Ypoutube, which will take a corresponding amount of time (as of this notification January 22, 2024); please be patient.

- - - Überarbeitungsbereich (Protokoll) für gelöschte Abbildungen - - -:
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (211).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 211:
Image L: Finished vase lid.
Image R: Completed small vase and associated completed vase lid.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (210).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 210:
Picture OL: Finest grinding of the little lid blank in heavily wetted fine quartz sand as an abrasive paste with tap water as the liquid.
Photo OM, OR, UL: Scratch-scraping fine grinding of the decorative grooves and decorative depressions on the wet lid blank with copper plates.
Picture UM, UR: The small lid, finally finished after fine grinding and renewed washing, which matches the finished vase (top and bottom view of the lid).
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (209).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 209:
Picture OL: Washing off the vase blank made of Baumberger sand-lime brick with tap water after fine grinding.
Image OML, OM, OMR, OR, ML, MML, MM, MMR: Finest grinding of the vase blank with a grinding spatula made of ash wood using the heavily wetted fine quartz sand as an abrasive grinding paste with tap water as the liquid (various views).
Picture MR, UL: Another fine turning of the vase blank in the wet quartz sand filled in a narrow vessel (different views).
Image UML: Washing the vase blank again with tap water.
Picture UM: Scratch-scraping fine grinding of the decorative grooves on the outside of the wet vase blank with copper plates.
Picture UMR: The small vase (without lid) finally finished after fine grinding and renewed washing.
Picture UR: Rotary fine grinding of the little lid blank in the wet quartz sand filled in a narrow vessel.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (208).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 208:
Photo OL, OML: Dry fine grinding of the handles on the vase blank with a grinding spatula made of ash wood using the quartz sand as an abrasive (different views.
Photo OM, OMR: Dry fine grinding of the drilled edges on the handles on the vase blank with a wooden drill shaft with a drill tip made of reed grass, using the quartz sand used as an abrasive in places.
Picture OR: Dry fine grinding of the edges of the holes on the unfinished vase with reed grass section (diameter approx. 3 mm) introduced by perforating the handles, using quartz sand as an abrasive in places (various views).
Photo ML: Another dry fine grinding of the drilled edges on the handles on the vase blank with a wooden drill shaft with a drill tip made of reed grass (diameter approx. 3 mm) using quartz sand as an abrasive in places.
Image MML: Processing status of the vase blank (photo as a side view).
Picture MM: Blank lid embedded in the quartz sand.
Photo MMRMR, UL: Dry fine grinding of the lid blank with a sanding spatula made of ash wood and quartz sand as an abrasive (various views).
Image UML: Wetting of the used fine quartz sand filled into a narrow vessel.
Picture UM: Rotary fine grinding of the vase rim, the handle area and in places the upper area of the vase blank in the wet quartz sand.
Image UMR: Rotary grinding of the lower area of the vase blank by pressing the vase blank upside down into the wet quartz sand.
Picture UR: Finest grinding of the vase rim with the reed grass section pressed into the wooden shaft using wet quartz sand.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (207).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 207:
Processing status of a nearly finished small vase made of Baumberger sand-lime brick with perforated handles and a lid that is also nearly finished.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (206).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 206:
Image L: Processing status of a nearly completed small vase made of Baumberger sand-lime brick with perforated handles.
Picture R: Processing status of almost completed small vase with lid made of Baumberger sand-lime brick.
(In previous picture descriptions I had described that the lid for the vase was already finished. This wording is hereby corrected, since the fine finishing of the surfaces of the vase and lid will be documented afterwards.)
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (205).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 205:
Photo OL, OML: Further scratch-scraping fine processing of the handle attachment on the vase blank with small flakes from Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible).
Photo OM, OMR: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with copper plates (on or opposite side of the vase blank, more precise definition currently not possible).
Picture OR: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with a small chip from Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible).
Photo ML: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with copper plates (on or opposite side of the vase blank, more precise definition currently not possible).
Photo MML: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with a small chip by Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, a more detailed definition is currently not possible);
Picture MM: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with copper plates (on or opposite side of the vase blank, more precise definition currently not possible).
MMR, MR: Processing status of the vase blank with perforations (different views).
UL, UML: Post-processing of the perforations in the vase blank using a wooden drill shaft with a longer copper drill bit (various views).
UM: Re-sharpening the copper drill tip of the drill used by roughening it in places with the water pipe wrench used.
UMR: Renewed drilling post-processing of the perforations in the vase blank using a wooden drill shaft with a longer copper drill bit.
UR: Processing status of the nearly completed vase.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (204).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 204:
Photo OL: Finer scraping treatment of the base between the vase body and the small handles on it (on the opposite side of the vase blank, more precise definition currently not possible) with a scraper with a copper ring that has been folded up and sharpened with water pipe wrenches by flattening and roughening in places.
Image OML: Processing status of the vase blank (slightly rotated side view).
Photo OM: Scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with a small chip from Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible).
Image OMR: Scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with copper plates (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible; with different views).
Picture OR: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with a small chip from Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible).
Photo ML: Further scratch-scraping fine processing of the small handle on the vase blank with copper plates on the side or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible).
Image MML: Precisely fitting notching of the section of a self-made bamboo stick to determine and compare the width of the handles on the vase blank with a penknife from pocket knife.
Image MM: Transferring the deviation between the widths of the handles on the vase blank with a notched bamboo stick.
Image MMR: Transferring the measured, narrower handle width to the slightly wider handle with copper plate after scratching (allocation of the handle to the front and opposite sides of the vase blank is currently not possible).
Image MR: Another comparative measurement of the handle widths with bamboo sticks as a measuring aid.
Picture UL: Another scratching transfer of the narrower handle width measured to the slightly wider handle with copper plate (allocation of the handle to the front and opposite side of the vase blank is currently not possible).
Photo UML, UM: Scratch removal of excess lime sandstone material in the area of the handles to form the final handle shape on the vase blank with a small deduction from Helgoländer Flint (a side assignment in relation to the front and opposite side of the vase blank is currently not possible).
Photo UMR: Scratch removal of excess limestone material in the area of the handles to form the final handle shape on the vase blank with copper plates (a side assignment in relation to the front and opposite side of the vase blank is currently not possible).
Picture UR: Another comparative measurement of the handle widths with the bamboo stick as a measuring aid:
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (203).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 203:
Photo OL: Scratch-scratched finishing of the vase body between the handles (on the side and opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible) with small copper plates.
Photo OM: Processing status of the vase blank in the area of the handle (photo with view of the front or opposite side, more detailed definition is currently not possible).
Image OR, UL, UM: Scratch-scraping finishing of the side of a handle on the vase blank with copper plates (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible; with different views).
Photo UR: Scratch-scraping fine processing of the side of a handle on the vase blank with a small deduction from Helgoländer Flint (on or opposite side of the vase blank, closer definition currently not possible);
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (202).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 202:
Photo OL: Fine scraping shaping of the handle on the vase blank with a small chip by Helgoländer Flint (here on the back of the handle area seen from the side of the vase blank, i.e. on the opposite side).
Picture OM: Fine scratch-scraping shaping of the little hen with a copper plate previously used as a drawing template.
Picture OR, UL: Enlarging the drilling of the left hole with drill shaft with copper drill tip from copper wire section (different views).
Photo UM, UR: Further drilling of the drill hole with successfully achieved perforation (drill tip breakthrough in the handle area on the opposite side of the vase blank; further drilling of the perforation from the opposite side of the vase blank with a drill shank with a copper drill tip.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (201).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG (201):
Photo OL: Further scraping removal of the remaining bosses in the handle area of the vase blank made of Baumberger sand-lime brick with the piece used ("core") from Helgoländer Flint (here on the back of the handle area seen from the side of the vase blank, i.e. on the Opposite side) with the scraper used, with the copper ring roughened up and roughened with the water pipe wrench used.
Picture OM: Further scratching removal of the remaining bosses in the small handle area of the vase blank with a small chipping of Helgoländer flint.
Picture OR: Processing status of the vase blank with almost worn bosses in the handle area.
Photo UL, UM, UR: Finer scratch-scraping shaping of the little handle on the vase blank with a small chip by Helgoländer Flint (various views).
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (200).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 200:
Photo OL: Processing status of the vase blank with a separating cut made by means of a small flint chip and the remaining boss, which was partially removed by Helgoländer using the piece used ("core") by knocking and scratching (here on the back of the small handle area, seen from the side of the vase blank, i.e. on the opposite side).
Picture OR: Further scratching and tapping removal of the remaining bosses with the used piece ("core") from Helgoländer Flint.
Photo UL, UR: Further scratch-scraping removal of the remaining bosses with a small deduction from Helgoländer Flint
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (199).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 199:
Photo OL, OML, OMR: Further deepening of the hole in the left handle hole on the side of the vase blank with a drill with pressed-in copper wire sharpened by cold forming and roughening with the water pipe wrench used as a drill bit (different views).
Picture OR: Processing status of the vase blank with bores in the handle area on the side of the vase blank enlarged and deepened by drills with copper drill bits.
Image ML: Processing status of the vase blank with drills with copper drill bits widened and deepened holes in the handle area on the side of the vase blank, here with drills with copper drill bits.
Image MML: Side-by-side comparison of the widths of the auxiliary moldings (via applied auxiliary surfaces) in the handle area of the vase blank with a self-made bamboo stick section with markings notched with a pocket knife (here in the photo: right side and left opposite side of the vase blank).
Image MMR: Processing status of the vase blank in the Henckelchen area (here in the photo: on the right side and on the left opposite side of the vase blank).
Image MR: Another side-comparative measurement of the width of the auxiliary moldings (via applied auxiliary surfaces) in the handle area of the vase blank with bamboo stick section with indented markings (here in the photo: right side and left opposite side of the vase blank).
Photo UL: Scratch-off introduction of a crack and extension of the crack to the abrasive cut in the handle area of the vase blank with a small deduction from Helgoländer Flint (here on the back of the handle area seen from the side of the vase blank, i.e. processing on the opposite side).
Image UML, UMR: Processing status of the vase blank with cutting in the handle area (various views; here on the back of the handle area seen from the side of the vase blank, i.e. on the opposite side).
Photo UR: Tapping and scraping removal of the bosses in the handle area caused by the abrasive cut with the used piece ("core") from Helgoländer Flint.
Originally, a different design of the small handles of the vase blank (in the sense of a design freed from templates in the direction of the style of Corinthian column capitals) was planned: Even if this design element would not necessarily have suited ancient Egypt, it was my original intention to freely interpret the rather to try out certain aspects and possibilities of stone processing on the workpiece. However, the probable breakage of the copper drill bit pressed into the drill shaft used had made this intention impossible: it is not possible for me today to recapitulate exactly whether a piece of the copper drill bit used actually got stuck in the drilled hole in the vase blank, it was for However, due to the difficulties in deepening the hole, I assumed that a piece of copper torn off the drill bit was stuck in the hole. In this sense, the bore could no longer be expanded to include a perforation without running the suspected risk of destroying the relevant handle or obtaining significantly enlarged perforations - which I did not want. That's why I finally decided to make the handles on the vase blank much narrower than planned in order to be able to remove the broken copper drill bit that was probably stuck in the hole. As a result, I finally managed to drill the two handles without being able to say today whether a piece of copper was actually stuck in the hole in question. The design of the handles on the vase blank is ultimately the result of the incident described, but has not detracted from the overall design of the workpiece, since such a design of the handles was an option from the outset and was originally intended by me. The breakage of the drill bit is very likely due to the fact that the section of copper wire used as the drill bit was cold-formed too often by me and in this respect ended up being too long as a drill bit for the specific use: due to the shearing forces caused by friction when drilling in the boreholes the copper wire used as the drill tip probably snapped in the hole.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (198).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 198:
Photo OL, OML: Further deepening of the drilling of the right handle hole on the side of the vase blank with a drill with a pressed reed section as drill tip (different views).
Image OMR: Processing status of the vase blank with a hole in the handle area.
image OR; Further deepening of the left handle hole on the side of the vase blank with a drill with a pressed reed section as a drill bit.
Photo ML, MML: Processing status of the vase blank with holes in the handle area (different views).
Photo MMR, MR, UL: Further deepening of the hole in the left handle hole on the side of the vase blank with a drill with a pressed-in reed section as a drill tip (different views).
Image UML: Wooden drill shank with pressed-in copper wire as a drill bit.
Picture UMR: Cold-forming sharpening of the copper drill bit by roughening it with the water pipe wrench used.
Picture UR: Detailed view of the roughened copper drill tip in the drill shank
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (197).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 197:
Photo OL, OML, OMR, OR, ML: Further deepening of the left handle hole on the side of the vase blank made of Baumberger sandlimestone with a drill bit with a pressed-in reed section as a drill bit (different views).
Photo MML, MMR: Processing status of the vase blank with a drill hole deepened on the left side of the side in the handle area of the vase blank with a drill bit made of reed grass.
Picture MR: Further deepening of the drill hole of the left handle hole on the side of the vase blank with a drill with pressed reed grass section as drill tip.
Photo UL, UML, UMR: Processing status of the unfinished vase with a drill hole deepened on the left side of the side in the small handle area of the unfinished vase with a drill bit made of reed grass (various views).
Photo UR: Further deepening of the hole in the left handle hole on the side of the vase blank with a drill with a pressed-in reed section as a drill bit.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (196).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 196:
Picture OL: Re-sharpening of the copper drill tip of the drill bit with water pipe wrenches by cold forming.
Image OML: Drilling the first hole in the Henckelchen area on the side of the vase blank with a drill with a copper drill bit.
Image OMR, OR: Processing status of the vase blank after the first drilling with a drill with a copper drill bit - with shown drilling of the right hole on the side of the vase blank (side view and detailed view of the side view in the small handle area on the side).
Image ML: Processing status of the vase blank after the first drilling with a drill with a copper drill bit - with shown drilling of the right and left hole on the side of the vase blank (side view of the side).
Photo MML, MMR: Reaming and deepening of the left drilling on the side of the vase blank with a section of reed grass embedded in the wooden handle.
Image MR: View of the wooden drill shaft with the reed grass section pressed in.
Photo UL: Subsequent provisional fixing of the reed grass section in the drill shaft with adhesive tape to prevent the drill bit from slipping through.
Photo UMR, UR: Reaming and deepening the right-hand hole on the side of the vase blank with a drill bit with a drill bit made from reed grass cuttings
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (195).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 195:
Photo OL, OML, OMR: Processing status of the finished vase lid with decorative grooves on the upper side of the lid and decorative depression in the button on the lid (top view, oblique top view, side view).
Image OR: Processing status of the vase blank (side view).
Image ML: Scratching a trough-like indentation in the Henckelchen area of the vase blank with a copper plate previously used as a drawing template.
Picture MML: Processing status of the vase blank with scratches made by means of copper plates for the planned perforation in the handle area (side view; on the side).
Image MMR: Processing status of the vase blank with two scratches made by means of copper plates (side view; on the side).
Image MR: Processing status of the vase blank with two scratches made by means of copper plates (side view; on the side), here embedded in the fine quartz sand used.
Picture UL: Cold forming of a piece of copper wire pressed into a wooden handle with water pipe wrenches (flattening roughening and sharpening of the copper tip) for use as a drill with a copper drill tip.
Image UML: Processing status of the drill with copper drill bit.
Image UMR: Sharpening the copper drill bit with a metal file.
Photo UR: Processing status of the drill shank with sharpened copper drill tip,
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Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (194).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 194:
Picture OL, OML, OMR: Fine scratch-scraping finishing of the circumferential decorative groove on the decorative button resting on the lid blank.
Picture OR: Fine dry grinding post-processing of the decorative button sitting on the lid blank on the natural rough surface of the slate shingle and along a straight edge of the slate shingle.
Picture ML, MML: Processing status of the lid blank (as a diagonal top view and as an approximate side view).
Image MMR: Fine dry grinding post-processing of the decorative recess in the button of the lid blank with a matching blade of reed.
Image MR: Processing status of the lid blank (oblique lateral top view with reed grass blade).
Photo UL: Another fine, dry-grinding post-processing of the decorative depression in the button of the lid blank with a blade of reed.
image UML; Pour a small amount of fine quartz sand into the widened recess in the decorative button on the top of the blank lid.
Image UMR: Processing status of the lid blank with fine quartz sand filled in (top view from the side).
Picture UR: Fine dry-grinding post-processing of the decorative depression in the knob of the blank lid with the reed grass blade and fine quartz sand as an abrasive:
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (193).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
IMG 193:
Picture MML: Renewed cold forming of the copper divider with water pipe wrench.
Image MMR: The copper divider after cold forming.
Image MR: Re-sharpening the scraper tip of the copper divider with the metal file used.
Photo UL: Scratch-scraping processing of a circumferential crack on the circumferential surface of the decorative button resting on the lid blank and expansion of the circumferential crack for the decorative groove with copper and appropriately adjusted dividers.
Image UML: Processing status of the lid blank (oblique top view).
Photo UMR, UR: Fine scratch-scraping post-processing of the decorative groove with copper plates.
- - -
Nachempfindung eines Rohlings für eine kleine Vase aus Weichgestein Altes Ägypten (192).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023
Bearbeitungsstand des Vasenrohlings mit aufgelegtem und passgenauem Deckelchen (Aufnahme als schrägseitliche Draufsicht mit Fokus auf das Vasendeckelchen).
IMG 192: Processing status of the vase blank made of Baumberger sandlimestone with an applied and precisely fitting lid (photo as an oblique top view with focus on the vase lid).
Zuletzt geändert von Sculpteur am 23.08.2023 09:51, insgesamt 39-mal geändert.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Monolith » 29.06.2023 05:59

Tolle Ergebnisse! Du bist künstlerisch sehr begabt.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 29.06.2023 06:43

Vielen Dank für dieses Kompliment! :18:
Ich bin sehr froh, dass die Vase fertig geworden ist, dass alles einigermaßen geklappt hat und nix gravierend kaputt gegangen ist (gehört manchmal auch dazu).
Im Projekt haben sich viele verschiedene interessante Einsichten und Einblicke ergeben, die sich gut auswerten lassen. :D
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Monolith » 01.07.2023 08:45

Toll! Und kannst Du einige dieser Erkenntnisse in Kurzform mit uns teilen?
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 01.07.2023 09:41

Ja, das mache ich sehr gerne :D

Da die Dokumentierung aufgrund von Verzögerungen durch die zurückliegende Hitzewelle in weiten Zügen von mir noch nachzuholen ist was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, kann ich das an dieser Stelle gerne zwischenschieben.
Einige wesentliche interessante Erkenntnisse bzw. Erfahrungen haben sich im Herstellungsprozess der Vase ergeben, der in Weiten Zügen nicht unbedingt vorhersehbar war, hier die m.E. wichtigsten:

- wenn historische Artefakte wie "abgedreht" wirken (z.B. ein- oder zweipunktgelagertes Abdrehen, z.B. Drehbank, siehe zum Vergleich eine Drechselbank) sind sie dies nicht zwangsläufig. Das ist von großer Bedeutung für die Einschätzung der Herstellungsmethoden von Artefakten.

- eine der wesentlichsten Erkenntnisse war die sehr gute Bearbeitbarkeit von dem hier verwendeten Weichgestein (gilt aber bei Einhaltung entsprechender Parameter für eigentlich viele Gesteinsarten und -härten) durch die Bearbeitungsweise, die ich erstmal "indirektes Beklopfen" nenne: Nicht das Werkstück wird mit einem anderen Stein beklopft, sondern das Werkstück wird in eine oder beide Hände genommen und z.B. auf einem am Boden liegenden geeigneten größeren Stein "beklopft" und dabei geformt. Diese Erkenntnis ist nicht neu, zeigte sich jedoch erstaunlich in der Ausführung.
Der "Großvater" des Flintschlagens, wie ich ihn nenne, hat diese Technik auch praktiziert (den Link suche ich noch raus).

-Gesteinskanten (rauhe und auch scharfkantig geschnittene etc.) können sehr gut dazu dienen, ein Werkstück kratzschabend zu bearbeiten (vergleichbar ist das in etwa mit der moderneren Edelsteinschleiferei und dem dort angewendeten Facettieren, nur dass sich dabei kein Schleifwerkzeug dreht. Im weitesten Sinne handelt es sich bei dieser Bearbeitungsstechnik von Gestein m.E. um "abrollendes Beschleifen".

- Rundformen aus Stein können bis zu einer bestimmten Größe (abhängig von Material und Größe, resp. Volumen) durch Abrollen mit relativ großer Präzision hergestellt werden. Die Herstellungstechnik eines "abgerollten" steinernen Körpers unterscheidet sich wesentlich von einem abgedrehten (siehe oben), kann aber m.E. (je nach Ausführung) grundsätzlich mit diesem verwechselt werden.

-Bearbeitungen wie die hier im Themenabschnitt durchgeführten erzeugen (je nach Parametern) sehr interessannte Oberflächenstrukturen, die z.B. im Bereich der Restaurierung von Objekten aus Weichgestein sehr interessant sind (z.B. erzeugte das Abrollen des Rohlings aus Baumberger Kalksandstein in Verbindung mit dem verwendeten Quarzsand eine Struktur, die der von bestimmten artefaktischen Klopfsteinen ähnelt.

-besonders interessant war für mich die Anwendung der abrollenden Markierung auf einer eingefärbten glatten Fläche, die sich als Idee im Prozess ergeben und entwickelt hat (siehe Drucktechniken und Rollsiegelprinzip).

- von großer Bedeutung war für mich die Beschleifung eines Rundobjekts in einem mit Abrassivs gefüllten engen Gefäß (z.B. unter Verwendung eines Kuebelbohrers auf den das Objekt aufgeschüttet wird): Im engen Gefäß entsteht bei Anwendung dieser Technik und passenden Parametern automatisch ein Schleifdruck mit dem das Abrassiv auf die zu beschleifende Oberfläche wirkt. Ich kann mir vorstellen (qed), dass sich die Rundheit von Objekten bei entsprechend intensiver Anwendung dieser Technik positiv beeinflussen lässt (siehe zum Vergleich auch Brandungsschleifen und Kollergang). Diese Besrbeitungsweise weist Affinitäten zum Hohlbohren auf und lässt Schlussfolgerungen für die beim Hohlbohren wirkenden stellenweise physikalischen Prozesse zu (siehe Bohrerverschleiß, Bohrerform und Kernausformung).

- kratzschabend lässt sich eine Rundform (hier aus Weichgestein) mit und ohne Anschlagen z.B. an einen Kratzschaber sehr präzise bearbeiten und z.B. effektiv verzieren. Die Methodik unterscheidet sich dabei wesentlich von eigentlich heutzutage üblichen Praktiken von Steinmetzen und Steinbildhauern.

- kratzschabendes Einziehen von Profilierungen an sehr weichem relativ homogenen Gestein ist mit entsprechend geeigneten Zieh- bzw. Schiebschablonen möglich; das ist aber eigentlich keine neue Erkenntnis, sondern stellenweise heute üblich und bekannt (wenn auch vielleicht nicht in dem hier im Thema angewendeten Ausmaß; siehe zum Vergleich das Gipsziehen der Stukkateure).

- zuguterletzt eine Erkenntnis, die bekannt und uralt ist, von vielen Anzweiflern aber nicht geglaubt wird:
Entsprechend ausgebildete Handwerker resp. Kunsthandwerker (u.a.) verfügen häufig über einen ausgeprägten Sinn für Symetrien und Oberflächengüte, die in der Anwendung Ergebnisse erzeugen kann, die wie komplex "vermessen" wirken, es aber nicht zwangsläufig sind.

Außerdem:
-Kupfer ist aufgrund seiner guten Formbarkeit ein sehr dankbares Material in der Weichgesteinsbearbeitung.

Das waren erstmal die wichtigsten Erkenntnisse und Beobachtungen die mir eingefallen sind.

[Nachtrag: Ich finde die Filmquelle zum Flintschlagen leider nicht wieder. ich hatte das hier im Forum irgendwann einmal irgendwo gepostet... :8: ]

[Nachtrag 02.07.2023:]
Ein wichtiger Punkt den ich gestern vergessen hatte: Besonders interessant und aufschlussreich war auch der Bearbeitungsprozess des Aushöhlens der kleinen Vase: Hierfür eignete sich am besten der auf den langen dünnen Rundholzstab (Drumstick aus Hickory) "aufgeschäftete" Kupferring kleinen Durchmessers aus Kupferdraht, 3 mm Durchmesser. Durch Aufrauhen der Oberfläche des Drahts erhielt ich einen effektiven Kratzschaber. Der Stab diente dabei gleichzeitig als "Messwerkzeug": optisches peilen des Anstellwinkels und kontrollieren der Eindringtiefe des Werkzeugs ermöglichten einen guten Überblick über die Ausformung der Aushöhlung (der Stab diente quasi gleichermaßen als Taster). Die Gestaltung des Vasenrandes unterstützte den Aushöhlprozess: Der Kratzschaber konnte so wie ein "Quirl" bzw. Rührlöffel geführt werden, wurde damit gleichzeitig arretiert und rollte sich um die eigene Achse drehend auf dem Innenrand der Vase ab, während Kalksteinmaterial ausgeschabt wurde.
[Nachtrag Ende]
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Monolith » 04.07.2023 05:09

Sehr spannend und viel akkumuliertes Wissen. Dankeschön!
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 04.07.2023 06:27

Danke Monolith! Es freut mich, wenn meine Bemühungen einen Zweck erfüllen und anderen nützen!
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Sculpteur » 04.07.2023 19:36

Vorbereitung der Signierung und Datierung der aus Baumberger Kalksandstein hergestellten kleinen Vase:
Aktuell bereite ich die Signierung und Datierung der kleinen Vase vor, die ich in den letzten Wochen als NAchempfindug bzw, in Anlehnung an altägyptische Gefäße aus Weichgestein hergestellt habe.

Für die "Signatur" ist das Einbringen einer leicht nach innen gewölbten Komposittauschierung in den Vasenboden und ebensolcher in das Deckelchen vorgesehen.

Für die geplanten Tauschierungen ist es mir inzwischen gelungen, zwei winzige, mittels Treiben und Reiben hergestelte sehr dünne Kupferplättchen mit meinem Meisterzeichen herzustellen. Eingelegt werden sollen diese wiederum in eine Tauschierung aus sehr dünnem Edelstahlblech (so ist es jedenfalls geplant), die wiederum jeweils als Trägertauschierung in das Kalksteinmaterial eingesetzt wird.

Die Herstellung der geplanten Tauschierung aus Edelstahlblech für die Aufnahme der Tauschierung aus Kupfer ist jedoch extrem schwierig, weil ich aktuell keine Möglichkeit habe, den Edelstahl bei entsprechend notwendigen hohen Temperaturen weichzuglühen. Hinzu kommt, dass die für die Herstellung der Tauschierungen erforderlichen Handwerkstechniken die FIngerkuppen extrem belasten und m.E. auf Dauer zu Nervenendenüberreizungen bzw. auch Nervenschädigungen führen können (das Hantieren mit den extrem dünnen und entsprechend scharfkantigen Blechen ist außerdem extrem gefährlich und erfordert sehr hohe Konzentration, stark blutende Schnitte bis auf den Knochen, die auch Sehnen und Kapseln durchtrennen können, sind m.E. theoretisch möglich bei entsprechendem Missgeschick: Also Bitte keinesfalls nachmachen!)

Eventuell schwenke ich aus den genannten Gründen auf Kupferblech (oder ein anderes Material) um und muss insgesamt eine kleine Blechbearbeitungspause einlegen, mal sehen.

Datiert - also mit dem Datum der Herstellung versehen - wird das Werkstück (geplant) unabhängig von einer speziellen Sprache mit einer speziellen, von mir entwickelten arithmetikbasierten "Kryptocodierung", vermutlich basierend auf einem Trigesimalsystem und zusätzlich grafisch mit Bezugnahme auf ein astronomisches Ereignis dieses Jahres und zwar das Auftauchen einer Supernovae im Sternbild URSA MAJOR / SN2023ixf.

Mehr zu allem später.

QUELLEN:
(folgen)
Dateianhänge
Komposittauschierung mit Meisterzeichen (1).jpg
Komposittauschierung mit Meisterzeichen (1).
Bildrechte: (C) me. Vinzenz Maria Hoppe, 2023

Erstes Erproben der Möglichkeiten, eine Komposittauschierung mit Meisterzeichen aus Kupferblech und Edelstahlblech herzustellen.
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Re: Historische Steinbearbeitung nach altägyptischen Vorbild

Beitragvon Pitassa » 05.07.2023 16:10

Schön geworden !

Mir ist in Hinblick auf den weiter oben dargestellten, mit einem Gewicht versehenen Fidelbohrer vor einigen Tagen noch der Bericht zu einem altägyptischen Steinbohrer aufgefallen, welcher deinem Fidelbohrer von der Machart her wegen des Gewichtes zwar sehr ähnlich sieht, dabei aber vom Funktionsbereich her offenbar einer anderen Zweckmäßigkeit diente.

Der Beitrag zu dem Steinbohrer findet sich in den Nekhen News, Vol. 27, Oxford 2015, S. 14 - 15.

http://www.hierakonpolis-online.org/nek ... 7-2015.pdf

Seit der Prä- und Frühdynastischen Zeit in Gebrauch. Eine genauere Datierung konnte ich dort nicht finden, aber er dürfte im Präkeramikum einige Bedeutung gehabt haben und wird vermutlich in der Naqada II - III Periode (3600 - 3000 BC) entwickelt worden sein.

Das Zeichen dieses Steinbohrers wurde im alten Ägypten als Hieroglyphe für "Handwerker" verwendet.

:Dachsfrage:
"Habe keine Angst vor Büchern, ungelesen sind sie völlig harmlos." Unbekannt
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