Antiquity Slam

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Antiquity Slam

Beitragvon Blattspitze » 23.08.2018 10:26

Ist kein Museum und auch keine sonstige Ausstellung, könnte aber hilfreich zur Archäologie-Vermittlung sein?
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/ka ... ecken.html
"... . Von beiden war Schuchhardt sicherlich der Gebildetere und Geistvollere, auch Weltgewandtere, wie das gelegentlich im Vergleich von Museumsdirektoren und Universitätsprofessoren zu beobachten ist." G. Körner (ehem. Museumsdirektor)
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Re: Antiquity Slam

Beitragvon S. Crumbach » 28.08.2018 15:29

Ich mag die Idee. Die Naturwissenschaften haben (für fundierte Vorgänge) sehr gute Erfahrungen gemacht. Darum bastele ich schon eine ganze Weile an einem Kurzprogramm zur Forschungsgeschichte. Bisher gab es zwei Auftritte. Um den nötigen Abstand zu schaffen, habeich mit "aktuelle" Literatur unter den Arm geklemmt und mich an den Kaffeestand gestellt. Es gab zwei Linien: Kolonialgeschichte der Waren und Forschungs- und Ideengeschichte der Felsbildforschung.
Die Kolonialwaren habe ein Vorlauf auf wirklich freier Wildbahn: auf einem giantischen, aber großartigen Kunsthandwerkermarkt in Krefeld. Dort begann die Ideesuche nach einem schnellen und für jeden greifbaren Einstieg. Das ist wirklich fordernd, aber ich bekomme Rückmeldungen in der Folgejahren der erstaunlichsten Art.

Von Krefeld habe ich jetzt spontan kein Bild.

Aber Lesefutter imBlog meines Arbeitgebers:
https://afm-oerlinghausen.de/blog/start ... il-2-von-3

Achtung Teil 2 von 3 aber dafür mit Bild.



Der zweite Auftriff war in Hagen zur "Irrtümer und Fälschungen" Ausstellung bei der "Nacht der Industriekultur". Das ist ein heißgeliebtes Großereignis mit unterschiedlichen Spiel- und Standorten.
Dort gab es auch Forschungsgeschichte, aber plaziert neben dem Schliemann-Pavilllion, habe ich ein Panorama der Zeit gegeben und eine meiner eigenen Entdeckungnen zur Antierezeption vorgestellt. Viele wunderbar Originalliteratur lag aus und wurde als Test von einer Persona vorgestellt: der Dorfschullehrerin Johanna von Schönwitz aus Kolberg, Pommern. Die Idee war auch auf das Frauenstudium und die Lehrerinnenseminare einzugehen.
Und das ging auf: die Männer wollten Schliemann, die Frauen wollten Frauenbildung. Und wenn dann einmal angefangen ... beides. (Also ich mache KEINE Genderforschung, das was ich habe finde ich spannend genug).

https://www.irrtuemer-ausstellung.lwl.org/de/


Ich freue mich überr Rückmeldungen :mammut2:
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