Mehr Muckis durch Mehl?

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Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon ulfr » 14.12.2017 11:52

Steinzeitfrauen hatten offenbar mehr Muskeln und stärkere Knochen als Frauen heute:

http://advances.sciencemag.org/content/ ... o3893.full

http://www.spektrum.de/news/jungsteinze ... is/1523407

Sehr schön der Kommentar unter dem deutschen Artikel! Als hätte der prähistorische Alltag für Frauen nur aus Getreidemahlen bestanden ....
Die Einheimischen auf Borneo glauben, dass die Orang-Utans nur deswegen nicht sprechen, weil sie sonst arbeiten müssten.
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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon TZH » 14.12.2017 16:42

Alle vergessen das Melken. Richtige, traditionelle Melkerinnen (zBp. 20-30 Kühe pro Tag) konnten mit bloßen Händen Nüsse knacken :D
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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon hugo » 14.12.2017 18:09

Dass die Evolution seit dem Neolithikum nicht pausierte, wird geflissentlich übersehen. Der Trend zur Grazilisierung ist sicher nicht nur epigenetisch begründet und in sich logisch. Bei den Eliten ist der Trend mit der Partnerinnenwahl begründbar, die den männlichen Nachwuchs barbarischer Kraftprotze in mehreren Generationen kriegsuntauglich machte. :3: :4: :5: :27:
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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon Trebron » 14.12.2017 22:04

hugo hat geschrieben:Dass die Evolution seit dem Neolithikum nicht pausierte, wird geflissentlich übersehen. Der Trend zur Grazilisierung ist sicher nicht nur epigenetisch begründet und in sich logisch. Bei den Eliten ist der Trend mit der Partnerinnenwahl begründbar, die den männlichen Nachwuchs barbarischer Kraftprotze in mehreren Generationen kriegsuntauglich machte. :3: :4: :5: :27:



Schööön gesagt ;-)

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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon Blattspitze » 15.12.2017 12:18

hugo hat geschrieben:Dass die Evolution seit dem Neolithikum nicht pausierte, wird geflissentlich übersehen. Der Trend zur Grazilisierung ist sicher nicht nur epigenetisch begründet und in sich logisch. Bei den Eliten ist der Trend mit der Partnerinnenwahl begründbar, die den männlichen Nachwuchs barbarischer Kraftprotze in mehreren Generationen kriegsuntauglich machte.

Sehr schön (auch dass Du mal wieder hereinschaust)!

"Partnerinnenwahl" geht davon aus, dass die barbarischen Kraftprotze sich frei Partnerinnen wählen konnten?
Umgekehrt zu heute?:
Das in unseren heutigen westl. Gesellschaften der männl. Nachwuchs überwiegend kriegsuntauglich ist, liegt dann wohl daran, dass seit einigen Generationen die Damen das letzte Wort bei der Partnerwahl haben :11: ?
Fortschritt seit den 10 Geboten: Es gelten für jeden: 2197 Bundesgesetze mit 46 777 Einzelvorschriften und 3131 Verordnungen mit 39 197 Einzelvorschriften. Schätzung aller Einzelvorschriften inkl. Landesgesetze u. EU-Regelungen: ca. 150 000.
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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon hugo » 15.12.2017 20:53

Ich dachte an Verbindungen mit byzantinischen Prinzessinen im FMA. Das hatte politisch Sinn und die Damen waren grazil und attraktiv.

:razz: :wink:
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Re: Mehr Muckis durch Mehl?

Beitragvon Sculpteur » 16.12.2017 08:07

Gab es nicht zu jeder Zeit solche und solche?
Gestern lief eine interessante Doku über tibetische Bauern und Hirtenfamilien. Dabei wurde erwähnt, dass Tibeter ihre Kühe nicht töten. Sie essen das Fleisch einer Kuh laut Dokuaussage höchstens dann, wenn sie z.B. an einem Hang abgestürzt ist. (Beim Almabtrieb bekam jede Kuh in der Doku übrigens aus medizinischen und klimatisch bedingten Gründen eine Flasche chinesischen Schnaps eingeflößt - aber nicht jede Kuh sang und tanzte danach). Der Kommentator begründete die Liebe und Achtung der Tibeter zur Yack-Kuh aber vor allem damit, dass die Yackmilch gehaltvoller sei als das Fleisch der Yacks.
Von solcher Seite aus betrachtet könnte die Theorie mit den Melkerinnen hinkommen. Kurioserweise wurden in der Doku dann auch noch Berge von Walnüssen für die Nussölproduktion geschält...
:lol:
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