Daubenschalen und anderes Tischgeschirr

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Daubenschalen und anderes Tischgeschirr

Beitragvon Drechsler » 10.05.2009 13:20

Wie Roland in seiner Begrüßung auf meine Vorstellung bereits andeutete, kann man als Einzelkämpfer bei den Rekonstruktionsversuchen sehr wohl die Verzweiflung bekommen. Depressionen wenn nicht gar Klapsmühle drohen, weil man trotz der scheinbar einfachen Aufgabe nur von einer Schwierigkeit in die nächste stolpert.
Da kann vielleicht doch die Zusammenarbeit mehrerer Interessierter weiterhelfen, in einer Art brainstorming, wobei auch das gedacht und gesagt werden muß, was scheinbar abwegig ist.
So zum Beispiel, dass Archäologen vielleicht doch eine Auffälligkeit bei den Daubenfunden bisher stets übersehen haben, weil sie für die Zeit so undenkbar erscheint: eine Clusterbildung bei bestimmten Durchmessern und Höhen.
Außerdem sollten wir unbedingt sammeln, was bis Mitte des 20.Jahrhunderts an Kenntnissen und Tricks beim Umgang mit geböttcherten Gebrauchsgegenständen bekannt war, nicht nur beim Tischgeschirr, sondern z.<b. auch bei den Wachbottichen. Auch das kann beim Thema weiterhelfen.
Einer war beispielsweise , beim Auffüllen der ausgetrockneten Balgen dem Wasser eine Handvoll Holzasche beizumengen. Das Verminderte den Wasserbedarf rapide, bis dier Dauben wieder gequollen waren. Bei meinen Trinkbechern hilft das ebenfalls. ... Gewußt wie...
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es !
Drechsler
 
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