Regensburger Rennofenexperiment

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Regensburger Rennofenexperiment

Beitragvon sebastian » 26.06.2008 09:56

am kommenden Sonntag werden wir in einem Rennofenexperiment
drei verschiedene "Erzformen" im Vergleich brennen:

-rote Erde aus der Keilberger Störung am nordwestlichen stadtrand
von Regensburg,
-Brauneisenstein aus Eisenärzt, Lkr Traunstein, hat mir Bernard v. Bredow
freundlicherweise zur verfügung gestellt
-Hämatit/Glaskopf aus dem Amberg/Sulzbacher Raum

wir werden das Experiment im privaten Rahmen durchführen, aber Fotos
der Aktion werden folgen.
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Beitragvon XorX » 27.06.2008 06:55

Wenn ihr vergleichend arbeiten wollt, schickt ihr dann 3 Öfen gleichzeitig auf die Reise?
Viel Erfolg dabei;
ich bin ab heute abend im Taunus bei einer Tatarareise mit einheimischem Eisensand dabei.

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Beitragvon Fridolin » 27.06.2008 09:08

Im Rahmen des Archäologieparks Altmühltal sollen auch Rennofenexperimente durchgeführt werden. Ich weiß nicht, ob damit schon begonnen wurde oder nicht. Sebastian, erkundige Dich mal bei der Kreisarchäologie Kelheim (Prof. Rind).

Bin gespannt, was bei Euren Ergebnissen rauskommt.

Viele Grüße und viel Erfolg!

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Beitragvon ulfr » 27.06.2008 09:25

Das war unser Ofen 2003 in Raddusch...
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Beitragvon Nils B. » 27.06.2008 09:34

Ich hab ein neues Hintergrundbild für meinen Desktop :D
***
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Beitragvon ulfr » 27.06.2008 18:56

Genehmigung erteilt!

Bis übermorgen
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drei gleichzeitig

Beitragvon sebastian » 28.06.2008 00:09

@xorx,eisensand klingt auch reizvoll, lass mich wissen, wie's euch erging damit !
drei auf einmal estmal nicht, bin froh, das ich eien garten gefunden hab,
in dem ich einen ofen aufstellen darf. aber eine grundlegende umstellung
meiner lebens- und arbeitsgrundlagen wird vielleicht dafür sorgen, dass
ich noch viele viele öfen aufstellen kann ;o)


@fridolin, herr rind war mein erster ansprechpartner auf der suche nach
erz aus der region, schliesslich war alkemoennis quasi eisenhüttenstadt :o)
wir sind zwar bei der apa-eröffnung an der keltischen schmiede in essing eingeplant,
aber der kollege, der für die metalurgie zuständig gewesen wäre, hat
wohl recht kurzfristig abgesagt.aber ich will da auf alle fälle dranbleiben,
vielleicht klappt das ja mal in zukunft. das michelsberger eisenerz muss
wohl schwierig zu erreichen sein, vielleicht finden wir im august mal zeit
zu buddeln.

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Beitragvon Hans T. » 28.06.2008 09:35

Sebastian, rund um Landersdorf liegt Bohneisenerz auf den Wiesen herum. Allerdings muss man unterscheiden können, ob der Eisengehalt hoch genug ist - für ein Rennofenmodell haben wir was geliefert bekommen und eigentlich war nur ca 30% wirklich brauchbar. Erinnere mich am Keltenfest (Kelheim oder fast noch besser Landersdorf) noch mal dran, es müsste ein lokaler Kontakt herzustellen sein.

H.
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Beitragvon sebastian » 28.06.2008 20:36

vielen Dank für das Angebot, Hans, ich werd Dich dran erinnern.
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Beitragvon XorX » 30.06.2008 08:25

Bei uns hats gefunzt!!

Luppe mit ca. 5 kg recht kohenstoffreichem Material.

Und in Regensburg?

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nicht so viel

Beitragvon sebastian » 30.06.2008 20:57

bei uns -war ja auch ein sehr kleiner ofen- sind mehrer kleine fragmente
rausgekommen, die ich morgen mal auf ihre schmiedbarkeit testen werde.
also, das experiment war "erfolgreich" aber noch nicht wirklich ergiebig.
let's roll on
war das bei euch der japanische eisensand ?
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Beitragvon XorX » 01.07.2008 07:16

Nee, das war Magnetitsand aus der Eifel. Sehr feines Zeug. War aber auch schon der 4. Versuch damit und der einzige, der wirklich erfolgreich war bisher.
Nur der Ofen war japanisch; ist aber im Prinzip nur eine wiederverwendbare Version des klassischen Rennofens in eckig.
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