Epidemien und griechische Sagen

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Epidemien und griechische Sagen

Beitragvon ulfr » 06.04.2020 09:53

"As someone who writes about early Greek poetry, I spend a lot of time thinking about why its performance was so crucial to ancient life. One answer is that epic and tragedy helped ancient storytellers and audiences try to make sense of human suffering.
From this perspective, plagues functioned as a setup for an even more crucial theme in ancient myth: a leader’s intelligence."


https://theconversation.com/plagues-fol ... les-133139

Ich lese übrigens gerade "Fatum" von Kyle Harper, der sehr eindrücklich beschreibt, welche Rolle Epidemien beim Zusammenbruch des Römischen Reiches spielten - empfehlenswert!
"Den Tod als das Ende zu betrachten ist,
als würde man den Horizont als Ende des Meeres sehen."

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Re: Epidemien und griechische Sagen

Beitragvon Medivh » 07.04.2020 00:20

"People’s recklessness
Myths help their audiences understand the causes of things. As narrative theorists like Mark Turner and specialists in memory like Charles Fernyhough emphasize, people learn how to behave from stories and concepts of cause and effect in childhood. The linear sequence of before, now and after communicates the relationships between things and how we, as human beings, understand our own responsibility in the world."

Da ist was dran... das gesehene/gelesene bleibt ja im Hinterkopf und ich erinnere mich auch an diverse Geschehnisse aus literarischen Werken, die ich in meiner Schulzeit las, die mich doch immer wieder an unterschiedliche Situationen im Leben erinnern und manchmal hilft es doch, auch zu wissen wie man am besten mit umgehen kann respektive über ein Beispiel zu verfügen *nachdenklich*
Alt ist man erst, wenn man zum Archäologen überwiesen wird.

Daniel Richardt, M. A.
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